VfL Bochum: Sorgen um Gerrit Holtmann und Leandro Morgalla
Drohen zwei schmerzhafte Ausfälle?
Beim Aufwärmen verletzt: Gerrit Holtmann. © IMAGO / Revierfoto
Der VfL Bochum ist nach dem 1:1 am Freitagabend gegen den 1. FC Nürnberg nicht nur im Jahr 2026 weiter ungeschlagen, sondern hat seit dem Anfang Dezember gegen den VfB Stuttgart erlittenen Aus im DFB-Pokal mittlerweile seit neun Begegnungen nicht mehr verloren. Entscheidend vorangekommen ist die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler im Kampf um den Klassenerhalt damit aber nicht, denn von jenen neun Spielen wurden lediglich zwei gewonnen.
Sieben Mal teilte der VfL an den letzten acht Spieltagen die Punkte und hielt sich damit zwar tabellarisch in einem scheinbar ungefährdeten Bereich, doch ein genauerer Blick zeigt, dass es bei noch einigen ausstehenden Paarungen des 23. Spieltages auch nur sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz sind, die bis Sonntagabend noch weniger werden könnten.
„Wir sind wieder ungeschlagen, aber das kann auch gefährlich sein“, trat gegenüber dem Reviersport Philipp Hofmann deshalb nach dem Remis gegen Nürnberg als Mahner auf, während Schlussmann Timo Horn neben einem Lob für die defensive Entwicklung auch das Unverkennbare ansprach: „Wir tun uns momentan etwas schwer, die Spiele für uns zu entscheiden, gerade in der Entscheidungsfindung im letzten Drittel.“
Holtmann fehlt ganz, Morgalla muss früh raus
Am kommenden Freitag wartet auf den VfL bei Fortun Düsseldorf ein stets prestigeträchtiges Nachbarschaftsduell, zudem bei einem direkten Konkurrenten. Dann kann Trainer Rösler zwar wieder auf die gegen Nürnberg gelbgesperrten Philipp Strompf und Koji Miyoshi bauen, muss dafür aber um zwei andere Leistungsträger bangen.
Bei Gerrit Holtmann, der mit seiner Schnelligkeit auf dem linken Flügel schon oft genug ein Unterschiedsspieler war, sind laut Rösler „beim Anschwitzen muskuläre Probleme“ aufgetreten, die einen Einsatz gegen Nürnberg verhinderten. Rechtsverteidiger Leandro Morgalla stand in der Startelf, musste aber schon nach 17 Minuten durch Oliver Olsen ersetzt werden. Morgalla hatte sich immer wieder an die Brust gefasst und wohl signalisiert, dass es nicht weiter geht.
Sowohl bei Holtmann als auch bei Morgalla ist unklar, ob die Beschwerden schwerwiegenderer Natur sind. Klar ist aber, dass ein längerer Ausfall der beiden nicht ohne Weiteres zu kompensieren wäre.
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