VfL Osnabrück: Kevin Wolze kommt

Torgefährlicher Verteidiger ist ablösefrei

Kevin Wolze (r.) gegen Kölns Marcel Risse.

Bleibt nach dem Abstieg der „Zebras“ in der 2. Bundesliga: Kevin Wolze (r.). ©imago images/MaBoSport

Der VfL Osnabrück hat mit Kevin Wolze einen weiteren Neuzugang verpflichtet. Der torgefährliche Linksverteidiger kommt von Absteiger MSV Duisburg, den er als Kapitän anführte. An der Bremer Brücke unterschreibt der 29-Jährige einen Vertrag über zwei Jahre. Eine Ablöse wird nicht fällig, da sein Kontrakt an der Wedau im Sommer ausläuft.

„Kevin Wolze ist auf der linken Seite variabel einsetzbar. Er kann sowohl aus der defensiven als auch in der etwas offensiveren Interpretation der Spielposition Akzente setzen. Neben dem hohen Maß an Erfahrung in der 2. Bundesliga, werden wir durch ihn noch unberechenbarer bei unseren Standardsituationen“, so Sportdirektor Benjamin Schmedes.

Wolze war Duisburgs Top-Torjäger

Der gebürtige Wolfsburger wurde im Nachwuchs des VfL ausgebildet, zwischen 2006 und 2008 lief er für die U18 der Bolton Wanderers in England auf. Nach seiner Rückkehr spielte er drei Jahre lang für die Zweitvertretung der „Wölfe“ in der Regionalliga, ehe er nach Duisburg wechselte.

Bei den „Zebras“ war Wolze acht Jahre lang unangefochtener Stammspieler und Anführer. Insgesamt absolvierte er 150 Zweitligapartien für den MSV. Dabei erzielte er 27 Treffer und gab 15 Torvorlagen. In den beiden vergangenen Spielzeiten traf der 29-Jährige jeweils neun Mal, was ihn im Abstiegsjahr zum Top-Torjäger machte.

Hinten links hat Osnabrück Bedarf

„Ich wollte unbedingt weiterhin in der 2. Bundesliga spielen und habe mich aus den sich mir gebotenen Möglichkeiten ganz bewusst für den VfL Osnabrück entschieden. Daniel Thioune und Benjamin Schmedes haben sich intensiv um mich bemüht und mir eine Perspektive aufgezeigt, in der ich mich zu 100 Prozent wiederfinde, so Wolze über seine Entscheidung für den Aufsteiger.

In Osnabrück besteht Bedarf auf der Linksverteidiger-Position, da Konstantin Engel mit einem Schien- und Wadenbeinbruch noch einige Monate fehlen wird. Der 19-jährige Felix Agu kann zwar hinten links verteidigen, verfügt aber nicht über Wolzes Erfahrung.

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