VfL Osnabrück: Leon Opitz soll und will kommen

Gespräche über eine Leihe laufen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.26 | 18:23
© IMAGO / foto2press

Kurzfristig keine Perspektive in Bremen: Leon Opitz. © IMAGO / foto2press

Mit den üblichen Leistungstests und sportärztlichen Untersuchungen beginnt beim VfL Osnabrück am Mittwoch die Vorbereitung auf die neue Saison. Am Samstag bittet Trainer Timo Schultz seine Schützlinge dann zur ersten Übungseinheit, bei der nach jetzigem Stand mit Jonathan Wensing (SV Meppen), Joel Abu Hanna (Levadiakos), Lukas Bornschein (Hamburger SV II), Jonas Krumrey (Holstein Kiel, Leihe) und Luca Raimund (Fortuna Düsseldorf) fünf Neuzugänge erwartet werden.

Aller Voraussicht wird bis dahin aber auch noch die durchgesickerte Verpflichtung von Leonhard Münst (Viktoria Köln) offiziell verkündet. Auch der offensive Mittelfeldmann, der ein starkes Jahr in der 3. Liga hinter sich hat, wird aber sicherlich nicht der letzte Neuzugang bleiben.

Gute Gespräche mit Timo Schultz

Konkretes Interesse haben die Lila-Weißen laut einem Bericht des Weser Kurier zudem auch an Leon Opitz. Der 21-Jährige war in der vergangenen Saison von Werder Bremen an den Karlsruher SC verliehen, konnte dort aber nicht Fuß fassen und kam über 13 Einsätze nicht hinaus, stand dabei lediglich zwei Mal in der Anfangsformation der Badener.

In Bremen hätte Opitz, der sich 2024/25 mit 16 Toren und zwölf Vorlagen in 26 Spielen der Regionalliga Nord für die zweite Mannschaft Werders nicht nur für den KSC interessant gemacht hatte, aktuell auch kaum eine Perspektive, besitzt aber noch einen längerfristig laufenden Vertrag.

Dadurch besteht die Möglichkeit einer erneuten Ausleihe, die im Moment auch wahrscheinlich ist – und vermutlich nach Osnabrück führen wird. Nach Informationen des Weser Kurier will Opitz nach guten Gesprächen mit VfL-Coach Schultz unbedingt an die Bremer Brücke.

Beide Vereine haben zwar noch keine vollständige Einigung erzielt, befindet sich aber im Austausch und dürften auf absehbare Zeit einen gemeinsamen Nenner finden, sodass Opitz vermutlich bald in Osnabrück ins Training einsteigen wird. Mit dem früheren Junioren-Nationalspieler bekäme der VfL eine vielseitige Alternative für die Offensive hinzu, die sich zwar auf dem linken Flügel am wohlsten fühlt, darauf aber nicht festgelegt ist.

"