Wehen Wiesbaden: Auswärtsstärke wahrt alle Chancen

Elf von 17 Punkten in der Fremde eingefahren

Törles Knöll

Der vom 1. FC Nürnberg ausgeliehene Törles Knöll avancierte in Karlsruhe zum Matchwinner. © imago images / Zink

Weil im Parallelspiel auch der 1. FC Nürnberg (2:0 gegen Dynamo Dresden) drei Punkte eingefahren hat, muss der SV Wehen Wiesbaden Weihnachten auf Rang 17 und damit einem direkten Abstiegsplatz feiern. Und dennoch geht der SVWW positiv gestimmt in die Winterpause, gelang doch am Freitagabend im Aufsteigerduell beim Karlsruher SC nicht nur die Revanche für die 1:2-Heimpleite am ersten Spieltag, sondern auch ein in der Endabrechnung möglicherweise ganz wichtiger 1:0-Erfolg.

Dass zu Hause gegen den KSC verloren, aber nun in Karlsruhe gewonnen wurde, passt dabei zum bisherigen Saisonverlauf. Denn während Wehen Wiesbaden mit nur sechs Punkten aus neun Spielen das heimschwächste Team der Liga ist, holte die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm in der Fremde nun schon elf Zähler und liegt damit in der Auswärtstabelle auf Platz fünf.

Mit einem guten Gefühl in die Winterpause

Törles Knöll, der den gelbgesperrten Torjäger Manuel Schäffler vertrat und mit dem goldenen Tor in der 69. Minute zum Matchwinner avancierte, freute sich auf der vereinseigenen Webseite natürlich besonders über den erfolgreichen Jahresabschluss und rückte das Team in den Mittelpunkt: „Ich bin froh, in so einer tollen Mannschaft spielen zu dürfen. Alle haben vor dem Spiel viel mit mir gesprochen und haben mir das Vertrauen geschenkt. Ich bin froh, dass ich das heute zurückgeben konnte.“

Wir können jetzt mit einem befreiten Gefühl in die Winterpause gehen. (Törles Knöll)

Knöll betonte darüber hinaus auch den Wert des Sieges im letzten Spiel des Jahres: „Wir können jetzt mit einem befreiten Gefühl in die Winterpause gehen und die Zeit gut nutzen. Die ganze Mannschaft hat schwierige Wochen hinter sich. Deshalb ist es heute umso schöner, den Sieg einzufahren.“

Der Dreier hat auf jeden Fall gesorgt, dass sich der SVWW in Schlagdistanz zum rettenden Ufer befindet und abgesehen von den ersten sechs bis sieben Mannschaften noch alle Rivalen in Reichweite sind. Klar ist indes auch, dass die Rehm-Elf nach dem Winter direkt da sein muss. Denn ein erneuter Fehlstart wie zu Saisonbeginn mit nur einen Punkt aus den ersten sieben Spielen könnte vermutlich kaum mehr repariert werden.

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