Wohin wechselt Boubacar Barry? – Fürth und Kiel dran?

Offensivtalent verlässt den KSC

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 08.07.17 | 06:48
Boubacar Barry

Boubacar Barry spielt wohl auch kommende Saison zweitklassig © Imago

Dennis Kempe, der am Mittwoch als Neuzugang bei Erzgebirge Aue vorgestellt wurde, ist bislang der letzte Profi, der den Karlsruher SC nach dem Abstieg in die 3. Liga verlassen und einen neuen Arbeitgeber in der 2. Bundesliga gefunden hat.

Das gleiche gelang zuvor schon Enrico Valentini (1. FC Nürnberg), Manuel Torres (SpVgg Greuther Fürth), Moritz Stoppelkamp (MSV Duisburg), Grischa Prömel (1. FC Union Berlin), Dimitris Diamantakos (VfL Bochum), David Kinsombi (Holstein Kiel), Benedikt Gimber (Jahn Regensburg) sowie Florian Stritzel und Marvin Mehlem (beide SV Darmstadt 98), während Bjarne Thoelke (Hamburger SV) künftig sogar erstklassig gegen den Ball tritt.

Ablöseforderung als Hürde?

Zumindest in der 2. Liga bleiben wird aller Voraussicht nach auch Boubacar Barry, der nicht mehr mit dem KSC ins Trainingslager im österreichischen Hopfgarten gereist ist. Der 21 Jahre alte Offensivmann soll stattdessen Gespräche mit einem neuen Verein geführt haben, wobei Sportdirektor Oliver Kreuzer gegenüber den ka-news eine Vollzugsmeldung „frühestens für Anfang nächster Woche“ in Aussicht stellte.

Interessenten für Barry, den der KSC ein Jahr vor Vertragsende sicher nicht ablösefrei ziehen lassen wird, gibt es laut dessen Berater Bektas Demirtas in der 2. Bundesliga einige. Dabei soll es sich um die SpVgg Greuther Fürth, Holstein Kiel und den SV Sandhausen handeln, wobei der SVS im Offensivbereich eigentlich schon gut besetzt ist und seinen Kader eher noch verkleinern möchte.

Fürth und Kiel wären derweil durchaus vorstellbar, ob beide eine im Raum stehende Ablöse von 300.000 bis 500.000 Euro bezahlen würden, bleibt abzuwarten, zumal Barry sein zweifelsohne vorhandenes Potential bisher eher selten ausschöpfen konnte.

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