1. FC Heidenheim: Der Anschluss nach ganz oben wackelt
Seit vier Spielen sieglos
Mit seiner Elf in einem Zwischentief: Frank Schmidt. © IMAGO / Eibner
Auch wenn am sechsten Spieltag bei Arminia Bielefeld eine über weite Strecken überlegen geführte Partie nur mit einem 2:2 endete, stimmte beim 1. FC Heidenheim zur Länderspielpause mit 13 Punkten aus den ersten sechs Spielen die Zwischenbilanz. Seitdem allerdings entspricht die Ausbeute mit nur einem Zähler aus den jüngsten drei Begegnungen nicht mehr den Ansprüchen.
Dabei wiederholte sich zwar nicht gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:0), aber sowohl beim VfL Wolfsburg (1:3) als auch nun gegen Energie Cottbus (1:1) das Muster, dass sich der FCH nicht für seine Leistungen belohnt. Gegen Cottbus ließen nun 34:7-Torschüsse keinen Zweifel daran, wer mit mehr Effizienz als Sieger vom Plätze hätte gehen müssen.
Trainer Frank Schmidt ließ in seinem Statement auf der Vereinshomepage zwar auch die gute Cottbuser Anfangsphase nicht unerwähnt, sah es letztlich aber als entscheidend an, dass nach dem 1:1 durch Oualid Mhamdi in der 49. Minute nicht weitere Treffer nachgelegt werden konnten. Groß in die Analyse gehen wollte Schmidt einerseits nicht, ließ andererseits aber auch keinen Zweifel daran, dass mehr Abschlussqualität essentiell sein wird, um wieder die gewünschten Ergebnisse einfahren zu können: „Was soll ich dazu sagen, was danach passiert ist: Torschusspanik. Das müssen wir schnellstens ablegen. Dann gewinnen wir auch wieder Spiele.“
Noch sind die Spitzenplätze in Schlagdistanz
Weil der FCH in der ersten Pokalrunde gescheitert ist, kann Schmidt seine Mannschaft die gesamte Woche über auf das Gastspiel am Samstagabend beim Karlsruher SC vorbereiten, der am Dienstag noch bei Borussia Mönchengladbach ums Achtelfinale kämpft.
Im Wildparkstadion nach insgesamt vier sieglosen Spielen endlich wieder dreifach zu punkten, wäre auch mit Blick auf die Tabelle nicht unwichtig. Derzeit sind es zwar trotz der Durststrecke der vergangenen Wochen nur drei Punkte Rückstand auf die Plätze zwei und drei, doch mit jedem Spiel ohne Sieg droht der Anschluss an die Spitzenteams ein Stück verloren zu gehen.
