1. FC Heidenheim: Tobias Reithmeir mit gelungenem Debüt

Youngster springt kurzfristig in die Bresche

Marcel Heller will an Tobias Reithmeir vorbei.

Durfte gegen Darmstadt in der Innenverteidigung ran: Tobias Reithmeir (r.). ©Imago/Jan Huebner

Der 1. FC Heidenheim setzt seinen Erfolgslauf ungebremst fort und lässt sich dabei auch von erschwerten Bedingungen nicht aus der Bahn werfen. Bevor am Abend die Auslosung des DFB-Pokal-Viertelfinales mit dem Auswärtsspiel beim FC Bayern München die denkbar schwierigste Aufgabe brachte, feierte der FCH beim SV Darmstadt 98 (2:1) den dritten Pflichtspielsieg in Folge und kletterte dadurch auf Platz vier.

Der Sieg am Böllenfalltor vier Tage nach dem 2:1-Coup im Pokal gegen Bayer Leverkusen gelang, obwohl Trainer Frank Schmidt in der Defensive kurzfristig gleich auf zwei Akteure verzichten musste. Während Patrick Mainka krankheitsbedingt ausfiel, musste Arne Feick wegen einer Muskelverletzung passen.

Innenverteidigung Reithmeir / Beermann bereits im Trainingslager getestet

Allrounder Norman Theuerkauf, der ansonsten auch zentral hätte einspringen können, war in Abwesenheit von Feick auf der linken Abwehrseite gefragt, sodass in der Innenverteidigung Tobias Reithmeir zu seinem Zweitliga-Debüt kam. Der 19-Jährige, der Anfang 2016 aus dem Nachwuchs des FC Ingolstadt auf die Ostalb kam, erhielt etwas überraschend den Vorzug vor Oliver Steurer, rechtfertigte seine Nominierung aber mit einer fehlerfreien Partie.

Das war ein unbeschreibliches Gefühl. (Tobias Reithmeir)

„Das war ein unbeschreibliches Gefühl zum ersten Mal in der 2. Liga aufzulaufen“, freute sich Reithmeir anschließend auf der vereinseigenen Webseite über seinen erfolgreichen Einstand und verriet, nicht völlig ins kalte Wasser geworfen worden zu sein: „Im Trainingslager haben wir auch schon in der heutigen Konstellation in der Innenverteidigung trainiert, von daher war es mir schon bekannt neben Timo Beermann zu spielen.“

Wenn Mainka am kommenden Samstag im Top-Spiel gegen den Hamburger SV wieder zur Verfügung steht, wovon auszugehen ist, muss Reithmeir seinen Platz zwar voraussichtlich wieder räumen, doch die 90 Minuten in Darmstadt haben gezeigt, dass mittel- bis langfristig mit dem Youngster zu rechnen sein wird.

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