1. FC Kaiserslautern: Große Sorgen um Naatan Skyttä

Finne gegen den KSC mit einer Knieverletzung ausgewechselt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 16.08.26 | 14:24
© IMAGO / Jan Huebner

Gegen den KSC möglicherweise schwerer verletzt: Naatan Skyttä. © IMAGO / Jan Huebner

Defensiv kann man dem 1. FC Kaiserslautern nach den ersten beiden Spieltagen nicht viel vorwerfen, doch unter dem Strich stehen nach den torlosen Unentschieden beim VfL Wolfsburg und den Karlsruher SC nur zwei Punkte auf dem Konto und damit sicherlich weniger als man sich gerade nach dem ansprechenden Auftakt beim Bundesliga-Absteiger erhoffen durfte.

Doch während die Defensive, die in der Vergangenheit nicht selten die Achillesferse war, derzeit stabil steht und noch eine weiße Weste aufweist, hakt es im Vorwärtsgang. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht brachte in 180 Minuten keinen Treffer zustande und muss nun auch noch einen möglicherweise längerfristigen Ausfall von Naatan Skyttä fürchten.

Der finnische Nationalspieler, der in der vergangenen Saison mit neun Toren und fünf Vorlagen in 32 Einsätzen auf sich aufmerksam machen konnte und deshalb in den vergangenen Monaten immer wieder als potentieller Wechselkandidat gehandelt wurde, musste im Südwest-Derby gegen den KSC nach mehreren Foulspielen kurz vor der Pause ausgewechselt werden.

Ungutes Gefühl bei Lieberknecht

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel ließ Lieberknecht durchblicken, sich Sorgen um den 24 Jahre alten Offensivmann zu machen: „Es sieht nach einer Knieverletzung aus, aber da werden wir jetzt erst mal die Diagnosen abwarten“, so der FCK-Coach, der nicht unbegründet ein ungutes Gefühl hat: „Er hat auf jeden Fall geweint, als er heruntergegangen ist. Das ist oft kein gutes Zeichen, weil ein Spieler schon oft spürt, wenn da wirklich mehr ist.“

Wann eine genaue Diagnose erfolgt, ist im Moment noch nicht bekannt. Klar aber ist, dass für die Roten Teufel ein längerfristiger Ausfall von Skyttä ein schwerer Schlag wäre und eine kaum zu schließende Lücke reißen würde. Noch freilich ist in der Pfalz auch die Hoffnung auf Entwarnung vorhanden.

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