1. FC Magdeburg: Lewerenz heiß auf den Ex-Klub

Neuzugang ist selbstkritisch

Steven Lewerenz bei seinem Debüt gegen Ingolstadt.

Trifft rund einem Monat nach seinem Wechsel wieder auf die ehemaligen Kollegen: Magdeburgs Steven Lewerenz. ©Imago/DeFodi

Über gleich zwei Premieren durfte man sich am vergangenen Freitag beim 1. FC Magdeburg freuen. Beim 1:0-Sieg über Ingolstadt gewann der Aufsteiger erstmals zwei Spiele in Folge und blieb erstmals zwei Partien hintereinander ohne Gegentreffer.

Weniger Zufriedenheit hingegen herrschte bei Steven Lewerenz, der im Winter aus Kiel kam und erstmals in einem Pflichtspiel für seinen neuen Klub auflief. „Das war das schlechteste Spiel meiner Karriere“, sagte der 27-Jährige der Volksstimme. Über Motivation für die kommende Aufgabe fehlt es hingegen nicht, denn die besteht aus einem Heimspiel gegen die „Störche“.

Zweiter Startelf-Einsatz winkt

„Gegen Kiel möchte ich mich von einer besseren Seite zeigen“, formuliert der Linksaußen die Ansprüche, die er an sich selbst hat. Die Chancen, trotz seines misslungenen Debüts wieder in der Startformation zu stehen, sind gut.

Timo Perthel kehrte nach Mittelhandbruch zwar wieder ins Training zurück, für den Spieltagskader dürfte er allerdings keine Alternative sein. So wird Michel Niemeyer vermutlich erneut als Außenverteidiger benötigt, die Position auf dem linken Flügel wäre damit vakant und der Weg für Lewerenz frei.

Dass er, der in der Hinrunde im Dress der KSV lediglich in vier Zweitliga-Partien auf dem Rasen stand, noch nicht den Spielrhythmus hat, dürfte Trainer Michael Oenning bewusst sein. Dass der 53-Jährige, dessen lockeren menschlichen Umgang Lewerenz übrigens in den höchsten Tönen lobt, seinen Neuzugang nicht nach dem ersten Pflichtspiel fallen lässt, ebenfalls.

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