1. FC Nürnberg: Ist Mohamed Alì Zoma zu halten?

Angreifer spielt sich immer mehr in den Fokus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 21.02.26 | 07:51
© IMAGO / Sven Simon

Erzielte in Bochum sein neuntes Saisontor: Mohamed Ali Zoma. © IMAGO / Sven Simon

Zumindest einen Teilerfolg hat der 1. FC Nürnberg mit dem 1:1 beim VfL Bochum errungen. Damit konnte der Club das furiose 5:1 im vergangenen Heimspiel gegen den Karlsruher SC zwar nicht bestätigen, aber immerhin eine Negativserie von vier Auswärtsniederlagen am Stück beenden.

Bei sieben Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16, die bis zum Ende des Spieltages noch weniger werden könnte, bleibt die Lage zwar nicht gänzlich ungefährlich, doch liefert die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose doch einige Gründe dafür, zuversichtlich auf das letzte Saisondrittel zu blicken und berechtigterweise auf einen früh sicheren Klassenerhalt zu hoffen.

Ein wesentlicher Faktor für den rund um den Club vorhandenen Optimismus ist, dass sich mit Mohamed Alì Zoma ein verlässlicher Torschütze gefunden hat. Der 22 Jahre alte Italiener traf in Bochum erstmals auswärts und steht insgesamt bei neun Saisontoren in 21 Einsätzen, bereitete zudem zwei Treffer vor.

Zoma steht bis 2029 unter Vertrag

Alleine an den letzten vier Spieltagen netzte Zoma fünf Mal ein und schoss sich damit auch selbst verstärkt in den Blickpunkt. Schon in der Vorrunde hatte der 1,74 Meter große Rechtsfuß sein Potential immer wieder angedeutet, vielfach aber noch zu überhastet und ungenau agiert. Inzwischen scheint eine Weiterentwicklung stattgefunden zu haben, die die Verantwortlichen in Nürnberg natürlich einerseits freut, andererseits aber vielleicht auch mit etwas Sorge auf den Sommer blicken lässt.

Denn sicherlich sind die Leistungen Zomas auch anderen Vereinen nicht entgangen. Durchaus möglich, dass in den nächsten Monaten der eine oder andere Klub seine Fühler nach dem Offensivmann ausstreckt, zumal der FCN in der jüngeren Vergangenheit bei passenden Angeboten immer wieder hochveranlagte Akteure wie Stefanos Tzimas, Caspar Jander, Can Uzun oder Finn Jeltsch abgegeben hat.

Den bis 2029 gebundenen Zoma oder auch den mutmaßlich nicht weniger umworbenen Rafael Lubach zu halten, wäre dann eine Ansage an die Konkurrenz, dass es der FCN bei seinem Bestreben, weitgehend mit dem aktuellen Kader und vielleicht noch der einen oder anderen Verstärkung ins kommende Jahr zu gehen, ernst meint.

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