1. FC Nürnberg: Mikael Ishak vor dem Absprung

Angreifer will den Club offenbar schon im Winter verlassen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 12.12.19 | 18:20
Mikael Ishak

Spielt beim Club nur noch eine Nebenrolle: Mikael Ishak. © imago images / Zink

Im Dezember 2017 ging der 1. FC Nürnberg auch deshalb als Tabellendritter in die Winterpause, weil Mikael Ishak an den ersten 18 Spieltagen zwölf Mal getroffen hatte. Das Niveau der Hinrunde 2017/18 konnte der schwedische Mittelstürmer allerdings nicht halten und blieb, allerdings auch verletzungsbedingt, in der Rückserie torlos. Dennoch schaffte der Club die Rückkehr in die Bundesliga, in der sich Ishaks Bilanz mit vier Toren und vier Vorlagen in 29 Einsätzen indes eher bescheiden las.

Dennoch war der 26-Jährige ein Hoffnungsträger beim Neuaufbau in Liga zwei, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen. Stattdessen spielt Ishak seit der Verpflichtung von Michael Frey nur noch eine Nebenrolle und bringt es bisherigen Saisonverlauf auf lediglich sechs Einsätze über insgesamt nur 198 Minuten. An einem Treffer war der bullige Angreifer dabei noch nicht beteiligt.

Gerüchte um ein Interesse des SC Paderborn

Und aktuell sieht es so aus, als würde Ishak für den 1. FC Nürnberg auch kein Tor mehr erzielen. Denn nach vier Partien in Folge ohne Einsatz deutet sich ein Abgang des vierfachen schwedischen Nationalspielers schon in der Winterpause an. Nach Informationen der Bild will Ishak den Verein verlassen und hat diesen Wunsch über seinen Berater auch schon bei den Verantwortlichen hinterlegt.

„Ein Spieler kam schon durch seinen Agenten mit dem Wunsch auf mich zu, sich verändern zu dürfen. Das respektiere ich, und da werden wir sicher eine Lösung finden“, nennt Sportvorstand Robert Palikuca zwar keinen Namen, doch laut „Bild“ soll es sich beim betreffenden Akteur um Ishak handeln, der zugleich auch schon mit einem Wechsel zum SC Paderborn in Verbindung gebracht wird.

Angesichts eines am Saisonende auslaufenden Vertrages wird der FCN Ishak vermutlich nicht mehr die ganz großen Steine in den Weg legen, zumal im Kader und im Gehaltsetat ohnehin Freiräume für die angedachten Winterverstärkungen geschaffen werden soll.