1. FC Nürnberg: Rurik Gislason plant den Absprung

Isländer will mehr Einsätze

Rurik Gislason

Wohl nicht mehr als Club-Profi zur WM: Rurik Gislason © Imago / VI Images

Auch wenn er bei den letztlich entscheidenden Siegen in der Türkei (3:0) und gegen den Kosovo (2:0) keine Minute auf dem Platz stand, war Rurik Gislason doch Teil der isländischen Nationalmannschaft, die mit der erstmaligen Qualifikation für eine Weltmeisterschaft Historisches geschafft hat. Und natürlich will der 29-Jährige nun auch im kommenden Sommer in Russland dabei sein.

Weil das Reservoir an Spielern mit WM-Format im kleinen Island naturgemäß nicht unerschöpflich ist, besitzt Gislason trotz seiner Nebenrolle beim 1. FC Nürnberg gute Chancen auf einen Platz im WM-Kader. Um aber nach der verletzungsbedingt verpassten EM 2016 nicht Gefahr zu laufen, auch bei der WM 2o18 nur Zuschauer zu sein, plant der Offensivspieler einen Wechsel in der Winterpause.

Vertrag läuft aus

Nur dreimal kam Gislason in der laufenden Saison zum Einsatz und das bei zwei Einwechslungen und einer Auswechslung nie über 90 Minuten. Seit der 1:3-Niederlage am vierten Spieltag bei Erzgebirge Aue war der 41-malige Nationalspieler gar nicht mehr gefragt und macht nun in der Nürnberger Zeitung kein Geheimnis aus seinem Frust.

Januar ist nicht mehr weit. (Rurik Gislason)

„Ich habe in den letzten zweieinhalb Jahren mein Bestes hier in Nürnberg gegeben, aber offensichtlich ist es nicht genug“, so Gislason, der zudem mit der Aussage, dass „Januar nicht mehr weit“ sei, seinen Wunsch nach einer Veränderung deutlich machte.

Seinen noch bis zum Saisonende laufenden Vertrag wird der 2015 vom FC Kopenhagen gekommene und seitdem mehrfach von Verletzungen aus der Bahn geworfene Isländer, der lediglich 29 Spiele für den Club bestritten hat, also aller Voraussicht nach nicht erfüllen. Im Gegenzug winkt Nürnberg aber neben dem eingesparten Gehalt zumindest noch eine kleine Ablöse.

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