1. FC Nürnberg: Diagnose bei Ishak steht fest

Innenbandriss beim Torjäger

Mikael Ishak

Musste am Millerntor früh verletzt runter: Mikael Ishak © Imago / Team 2

Update, 15.51 Uhr:
Die Diagnose steht fest. Wie der 1.FC Nürnberg bekannt gab, hat sich Mikael Ishak am Montagabend einen Innenbandriss zugezogen. Das ergab die MRT-Untersuchung. Ishak wird dem Club damit voraussichtlich acht Wochen fehlen.

Artikel von 07.19 Uhr:
Auch wenn am Montagabend der Sprung an die Tabellenspitze verpasst worden ist, war man beim 1. FC Nürnberg mit dem torlosen Remis beim FC St. Pauli nicht unzufrieden. Immerhin konnte der Vorsprung auf den dritten Platz dank der Niederlage von Holstein Kiel (1:3 beim 1. FC Kaiserslautern) auf fünf Punkte ausgebaut werden.

„Wir wollten ohne Gegentor bleiben und auf jeden Fall einen Punkt mitnehmen. Das ist uns gelungen. Deshalb sind wir zufrieden“, so Trainer Michael Köllner auf der vereinseigenen Webseite.

Weniger glücklich als mit dem Punkt, der die Bundesliga wieder ein Stückchen näher bringt, dürfte Köllner mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Mikael Ishak gewesen sein. Der schwedische Angreifer verdrehte sich bei einer Doppelchance in der 20. Minute mit Pfostenkopfball und Nachschuss unglücklich das Knie und musste ausgewechselt werden.

Diagnose am heutigen Dienstag

Eine genau Diagnose gab es am Montagabend nicht mehr. Am heutigen Dienstag soll nach Angaben des Vereins aber eine MRT-Untersuchung Klarheit über das Ausmaß der Verletzung bringen. Zu befürchten ist allerdings, dass Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden und Ishak länger pausieren muss.

Ein Ausfall des 24-Jährigen, der zwar 2018 noch nicht getroffen hat, aber mit zwölf Treffern trotzdem weiter die Torschützenliste anführt, wäre für den Club ein schwerer Schlag. Mit Adam Zrelak gibt es nur einen weiteren echten Mittelstürmer im Kader, der allerdings nach seiner Verpflichtung im Sommer verletzungsbedingt erst zu zwei Einsätzen kam und zuletzt von einem Muskelfaserriss außer Gefecht gesetzt war.

Möglich daher, dass Trainer Köllner die Spielanlage etwas verändern muss. Neben Federico Palacios wäre Werner ein zweiter beweglicher Angreifer, der nicht unbedingt den Typ Strafraumstürmer verkörpert. In ähnlicher Rolle wären auch Marvin Stefaniak, Edgar Salli und auch Allrounder Eduard Löwen vorstellbar.

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