1. FC Nürnberg: Torwartduell Kirschbaum gegen Bredlow offen

Bredlow im Derby mit Höhen und Tiefen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 25.09.17 | 16:10
Fabian Bredlow

Zweimal in Folge im Club-Tor: Fabian Bredlow © Imago

Mit dem 3:1 im Derby bei der SpVgg Greuther Fürth, dem ersten Erfolg in Fürth seit 38 Jahren, hat der 1. FC Nürnberg nicht nur drei prestigeträchtige Punkte geholt, sondern ist damit auch auf den zweiten Tabellenplatz geklettert.

Nachdem vom dritten bis zum fünften Spieltag nur ein Punkt eingefahren werden konnte, hat der Club mit drei Siegen in Serie seine Ambitionen auf den Aufstieg wieder deutlich unterstrichen. Seinen Anteil daran hatte auch Fabian Bredlow, der wie schon am Donnerstag beim 3:1-Heimsieg gegen den VfL Bochum im Tor stand.

Diesmal allerdings saß der gegen Bochum mit Rückenproblemen kurzfristig ausgefallene Stammkeeper Thorsten Kirschbaum auf der Bank und wäre einsatzfähig gewesen. Dennoch entschied sich Michael Köllner für Bredlow, der nach Aussage des Club-Trainer im „Kicker“ (Ausgabe 78/2017 vom 25.09.2017) „besser im Rhythmus war“.

Lob und Kritik von Michael Köllner

Und der Neuzugang vom Halleschen FC zahlte das Vertrauen mit einer guten Leistung zurück und bewahrte sein Team vor allem nach dem Fürther Anschlusstreffer vor dem Ausgleich. Allerdings hatte Bredlow just an diesem Elfmeter-Tor von Jurgen Gjasula seinen Anteil, da sein Zweikampf mit Philipp Hofmann von Schiedsrichter Felix Zwayer als strafstoßwürdig erachtet wurde.

„ Man hat ihm die Nervosität angemerkt. ”
Michael Köllner

Vorwürfe gab es deshalb von Trainer Köllner keine, der aber dafür andere Kritikpunkte fand: „Für den Elfmeter kann er nichts. Er hat ein paar Dinger gut gehalten, hatte aber auch Fehler im Spielaufbau. Man hat ihm die Nervosität angemerkt.

Nichtsdestotrotz bezeichnete Köllner das Duell um die Nummer eins als „grundsätzlich offen“. Man darf deshalb gespannt sein, wer im Heimspiel gegen Bielefeld ran darf. Mit Blick auf die Begründung für Bredlows Einsatz in Fürth wäre es aber keine komplette Überraschung, würde der 22-Jährige erneut den Vorzug vor dem acht Jahre älteren Kirschbaum erhalten.

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