1. FC Union Berlin: Hübner und Schmiedebach wohl im Anflug

Sebastian Andersson verpflichtet

Manuel Schmiedebach

In Gesprächen mit Union: Manuel Schmiedebach © Imago

Update (18:07 Uhr):
Während die Bestätigung bei Schmiedebach und Hübner noch aussteht, vermeldet Union Berlin am Donnerstagabend einen Neuzugang. Stürmer Sebastian Andersson kommt aus Kaiserslautern. Die neue Nummer zehn erhält einen Vertrag bis 2020. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei Union und auch auf die Stadt Berlin“, so der Angreifer. „Die 2. Bundesliga kenne ich inzwischen ganz gut und ich weiß, was von mir erwartet wird.“

Ursprünglicher Artikel:
Noch immer hat der 1. FC Union Berlin die bereits am vergangenen Wochenende medial als perfekt gemeldete Verpflichtung von Ken Reichel nicht offiziell bestätigt. Grund dafür könnte sein, dass im Gegenzug der Verkauf von Kristian Pedersen an Birmingham City noch hakt und die Eisernen nicht Gefahr laufen wollen, auf der linken Seite überbesetzt zu sein, zumal mit Peter Kurzweg und Christopher Lenz zwei weitere Linksverteidiger unter Vertrag stehen.

Ungeachtet von der Personalie Reichel wird Union aber vermutlich zeitnah den ersten Neuzugang dieses Sommers präsentieren. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird der seit Mittwoch in Berlin weilende Florian Hübner am heutigen Donnerstag den Medizincheck absolvieren. Tauchen dabei keine unerwarteten Probleme auf, steht dem Wechsel des Innenverteidigers von Hannover 96 zu Union nichts mehr im Weg.

Hübner, der schon im Winter ein Thema an der Alten Försterei war und nun wohl bis 2020 inklusive Verlängerungsoption unterschreibt, soll nach Informationen der Bild bis zu 500.000 Euro Ablöse kosten, wobei der Höchstbetrag offenbar nur dann fällig wird, wenn der 27-Jährige mit den Eisernen in die Bundesliga aufsteigt.

Schmiedebach: Ausleihe oder fixer Transfer?

Hübner war indes nicht der einzige Noch-Hannoveraner, der gestern in Berlin-Köpenick weilte. Auch Mittelfeldspieler Manuel Schmiedebach ist ein heißes Thema und führte gestern Gespräche.

Hannover würde den 29-Jährigen trotz Vertrages bis 2020 ablösefrei ziehen lassen, doch Schmiedebach selbst will sich laut Bild offenbar nur für zunächst ein Jahr ausleihen lassen und nicht komplett wechseln. In Hannover soll man inzwischen bereit sein, ein solches Modell zu akzeptieren. Union allerdings favorisiert wohl einen festen Transfer. Bleibt abzuwarten, worauf sich alle Beteiligten letztlich einigen werden.

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