2. Bundesliga: Sebastian Hille macht alles klar – Karlsruher SC und Arminia Bielefeld steigen aus der 3. Liga auf

Einen Spieltag vor Saisonende stehen die Direktaufsteiger aus der 3. Liga fest. Die Zweitliga-„Dinos“ Karlsruher SC und Arminia Bielefeld machten in ihren Heimspielen am heutigen Samstag alles klar. Daran hatten die Ostwestfalen heute den wesentlich größeren Anteil, denn die Arminen konnten den bisherigen Drittplatzierten VfL Osnabrück mit einem 1:0-Sieg auf Distanz halten und den Abstand zum Relegationsplatz, den jetzt der 1. FC Heidenheim belegt, auf uneinholbare fünf Punkte ausbauen.

Vor 26.500 Zuschauern auf der nicht ganz ausverkauften Bielefelder Alm war Sebastian Hille in der 56. Minute der Schütze des goldenen Tores. Der KSC hätte somit auch sein Heimspiel gegen Hansa Rostock verlieren können. Die Badener lagen gegen die Hansestädter auch lange mit 0:1 zurück, bis Dennis Kempe eine Viertelstunde vor Schluss zum 1:1 Endstand traf. Die beiden Aufsteiger gehen damit punktgleich in den letzten Spieltag, wobei der KSC die bessere Tordifferenz hat und damit Tabellenführer ist. Die Karlsruher, denen damit der direkte Wiederaufstieg gelang, werden im Juli in ihre 19. Spielzeit seit der Gründung der 2. Bundesliga im Jahr 1974 starten. Für den DSC Arminia, der vor zwei Jahren in die Drittklassigkeit abgestiegen ist, steht die 16. Saison im „Unterhaus“ bevor.

Im Rennen um den Relegationsplatz bleibt es hingegen bis zum letzten Spieltag spannend. Erstmals konnte heute der 1. FC Heidenheim, der seit dem 23. Spieltag ununterbrochen auf Platz 5 in Lauerstellung gelegen hatte, durch einen 2:1-Auswärtssieg in Saarbrücken auf Rang 3 springen, weil nicht nur der VfL Osnabrück in Bielefeld verlor, sondern auch Preußen Münster patzte, der Neuling kam in Unterhaching überraschend deutlich mit 0:3 unter die Räder. Vor dem letzten Spiel führt die Mannschaft von der schwäbischen Alb, die in ihrer Vereinsgeschichte noch nie zweitklassig gespielt hat, das Trio mit 71 Punkten an, gefolgt von Osnabrück (70) und Münster (69), die nun darauf hoffen müssen, dass der FCH am kommenden Samstag im heimischen Albstadion gegen Kickers Offenbach patzt. Osnabrück empfängt mit Alemannia Aachen das Tabellenschlusslicht, Preußen Münster spielt, ebenfalls zuhause, gegen den Vorletzten SV Babelsberg 03.