Arminia Bielefeld: Die Leistung als Mutmacher
Drei weitere Top-Teams warten
Mitch Kniat war mit dem Auftritt seiner Mannschaft auf Schalke nicht unzufrieden. © IMAGO / Nordphoto
Wie schon in der Woche zuvor gegen Hannover 96 hat sich Arminia Bielefeld auch am Freitagabend beim FC Schalke 04 teuer verkauft, gegen das nächste Top-Team aber wieder mit 0:1 verloren. Insgesamt stehen nun sogar drei Niederlagen am Stück zu Buche, womit sich die Lage im Kampf gegen den Abstieg bis zum Ende des Spieltages richtig zuspitzen könnte.
Im schlechtesten Fall könnte die Arminia bis Sonntagnachmittag auf den Relegationsplatz stürzen, doch auch wenn dieses Worst-Case-Szenario nicht eintreten sollte und die Konkurrenz im Tabellenkeller nicht punkten kann, wären die aktuellen zwei Punkte Abstand zur gefährdeten Zone alles andere als ein Ruhekissen – erst recht nicht, weil gegen den SC Paderborn, bei der SV Elversberg und gegen den SV Darmstadt 98 die nächsten Duelle mit Aufstiegsanwärtern unmittelbar folgen.
Obwohl das Ergebnis abermals nicht stimmte, kann die Arminia aus der Partie in Gelsenkirchen doch auch Positives für die nächsten Aufgaben mitnehmen. „Es war von beiden Seiten eine gute Partie, mit viel Intensität, in der wir vieles von dem umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten“, konstatierte der auf der Vereinshomepage zitierte Trainer Mitch Kniat, sprach indes auch das Wesentliche an: „Die Art und Weise passte, es war ein gutes Spiel. Aber wenn wir keine Tore erzielen und die im Gegenzug eins zulassen, können wir das Spiel nicht gewinnen.“
Kniat und Knoche verbreiten Zuversicht
Kniat äußerte aber auch die Hoffnung, dass die Enttäuschung schon im Derby gegen Paderborn eine gute Reaktion nach sich ziehen wird: „Heute sind wir niedergeschlagen, morgen vielleicht auch noch. Ab dann geht’s weiter und wir müssen den Frust in positive Energie umwandeln.“
Auch Routinier Robin Knoche sieht die Arminia mit all seiner Erfahrung auf dem richtigen Weg und hat die Hoffnung, dass der Knoten zeitnah wieder platzt: „Wir machen insgesamt ein gutes Auswärtsspiel und müssen jetzt genauso weiterarbeiten. Im Moment fehlt uns das Quäntchen Glück, uns fallen die Dinger nicht mehr vor die Füße. Da müssen wir wieder hinkommen und daran werden wir weiter hart arbeiten.“
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