Arminia Bielefeld: Ex-Klub Gladbach denkt an Jonas Kersken
Bundesligist sondiert den Torhütermarkt
Seit 2023 in Bielefeld: Jonas Kersken. © IMAGO / Fotostand
Eine gute Woche vor dem Rückrundenstart hat der Kader von Arminia Bielefeld bereits einen neuen Anstrich erhalten. Während die Leihen von Florian Micheler (TSG Hoffenheim) und Jonathan Norbye (RB Leipzig) jeweils vorzeitig beendet worden sind, wurde Julian Kania bis zum Ende der Saison an den VfL Osnabrück verliehen. Den drei Abgängen stehen mit Innenverteidiger Maximilian Bauer (FC Augsburg), dem offensiven Mittelfeldspieler Jannik Rochelt (Hannover 96) und Angreifer Semir Telalovic (1. FC Nürnberg) aber auch drei Neue gegenüber, die allesamt zunächst geliehen sind.
Allzu viel wird sich bis zum Transferschluss am 2. Februar nun wohl nicht mehr tun, wobei aber zum jetzigen Zeitpunkt auch nichts vollends ausgeschlossen scheint. Über die laufende Transferperiode hinaus sind bei der Arminia unterdessen noch keine konkreten Planungen möglich. Dafür ist die Lage in der Tabelle mit nur zwei Punkten Vorsprung auf Relegationsplaz 16 und auch nur vier Zählern auf den ersten direkten Abstiegsplatz zu unsicher.
Und dennoch muss man sich in Bielefeld natürlich auch schon ein Stück weit mit dem Sommer beschäftigen. Nicht nur, weil die aktuellen Neuzugänge Bauer, Rochelt und Telalovic erst einmal nur bis dahin gebunden sind, sondern auch weil der eine oder andere Leistungsträger auch bei anderen Vereinen gefragt sein könnte.
Erster Austausch zwischen Kersken und Gladbach
Etwa Jonas Kersken, der im Sommer 2023 zunächst auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach auf die Alm kam und ein Jahr später dann fest verpflichtet wurde. Der 25-Jährige ist die unumstrittene Nummer eins im Tor der Arminia und hat offenbar auch seinen Ex-Klub wieder aufmerksam werden lassen. Weil die Zukunft der Gladbacher Keeper Moritz Nicolas und Jonas Omlin offen ist, sondiert die Borussia mit Blick auf nächste Saison laut Sky schon den Torhütermarkt.
Kersken spielt in den Überlegungen der Borussia nicht nur eine Rolle, sondern es soll auch schon einen ersten, unverbindlichen Austausch gegeben haben. Ob daraus mehr wird, bleibt abzuwarten und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Klar aber ist, dass die Arminia ihren Schlussmann sicher nicht ohne Weiteres ziehen lassen wird.
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