Arminia Bielefeld: Gute Chancen bei Torben Müsel?
Vertrag bei Rot-Weiss Essen läuft aus
Mit RWE in der Relegation: Torben Müsel. © IMAGO / Markus Endberg
Seitdem mit dem 6:1-Sieg gegen Hertha BSC am letzten Spieltag der Klassenerhalt perfekt gemacht wurde, ist bei Arminia Bielefeld immerhin eine erste Personalentscheidung gefallen. Noah Sarenren Bazee verlässt den Verein mit Ablauf seines Vertrages und spielt künftig für den SV Waldhof Mannheim. Klarheit bei weiteren Personalien dürfte nun auch nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.
Über allem steht natürlich die Frage nach der Zukunft von Trainer Mitch Kniat, um dessen Verbleib es einige Spekulationen gibt. Während nicht ausgeschlossen scheint, dass sich die Arminia nach drei Jahren unter Kniat auf dem Trainerposten neu aufstellt, kehren nach jetzigem Stand mit Julian Kania (VfL Osnabrück), Lukas Kunze (Hansa Rostock) und Vincent Ocansey (Erzgebirge Aue) drei zuletzt verliehene Akteure zurück – wohl eher mit fraglicher Perspektive, wobei sich insbesondere bei Kania durch einen Trainerwechsel eine neue Situation ergeben könnte.
Als erster Neuzugang steht der bislang vom FC Augsburg ausgeliehene Maximilian Bauer fest, bei dem mit dem Klassenerhalt eine Kaufpflicht greift. Ob die ebenfalls für die Rückrunde ausgeliehenen Jannik Rochelt (Hannover 96) und Semir Telalovic (1. FC Nürnberg) bleiben, ist offen. Beide betrieben nach ihren Einwechslungen gegen Hertha BSC zwar Eigenwerbung, doch hohe Ablösen wird die Arminia in das Duo kaum investieren.
Starker Endspurt in der 3. Liga
Auf dem Zettel haben sollen die Bielefelder Verantwortlichen laut der WAZ unterdessen Torben Müsel, der bei Rot-Weiss Essen mit elf Toren und zwei Vorlagen in 37 Einsätzen seinen Anteil an Platz drei in der 3. Liga hatte – insbesondere mit sieben Treffern an den letzten elf Spieltagen inklusive einem Doppelpack am Samstag beim 3:2-Sieg in Ulm.
Dennoch soll RWE Müsel bislang kein Angebot zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrages unterbreitet haben, obwohl der 26-Jährige frühzeitig seine Bereitschaft zum Verbleib an der Hafenstraße signalisiert hat. In den vergangenen Tagen soll es zwar einen Austausch gegeben haben, aber Müsel beschäftigt sich gleichzeitig mit Alternativen und soll mit einem Verein in fortgeschrittenen Gesprächen sein, der am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft hat.
Die Arminia fällt ebenso in dieses Raster wie der 1. FC Magdeburg, der auch als Interessent gilt – bislang anders als Dynamo Dresden und Eintracht Braunschweig, die auch erst kurz vor knapp den Abstieg final vermieden haben. Wahrscheinlich indes, dass Müsel zunächst noch die Relegationsspiele abwartet, ehe eine Entscheidung fällt.
Mehr News zu Arminia Bielefeld? Dann folge gerne auch unserer neuen Arminia-Seite auf Facebook!
