Arminia Bielefeld: Gegen Duisburg mit Dreier- oder Viererkette?

Cedric Brunner steht wieder zur Verfügung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 22.11.18 | 07:47
Cedric Brunner

Cedric Brunner (l.) steht wieder parat. © Imago / Kirchner Media

Nach sieben sieglosen Pflichtspielen in Folge, von denen bis auf das 1:1 beim FC Ingolstadt vor der Länderspielpause alle verloren wurden, warten enorm wichtige Wochen auf Arminia Bielefeld. Gegen den MSV Duisburg, beim SC Paderborn und gegen den SV Sandhausen stehen nacheinander drei Begegnungen an, in denen die Ostwestfalen eigentlich punkten sollten.

Am Freitag gegen Duisburg ist dabei ein Stück weit auch Wiedergutmachung für das Ende Oktober erlittene Pokal-Aus gegen die Zebras angesagt. Dann kann Trainer Jeff Saibene, der aufgrund der Negativserie zwangsläufig im Blickpunkt steht, voraussichtlich wieder auf den nach einer Innenbandzerrung ins Mannschaftstraining eingestiegenen Stammtorwart Stefan Ortega bauen.

3-4-3 oder 4-4-2?

Mit Ortega hat sich auch der zuletzt von einer Knieblessur außer Gefecht gesetzte Cedric Brunner zurückgemeldet. Und der 24 Jahre alte Schweizer erweitert dank seiner Flexibilität die Optionen im Defensivbereich deutlich. Zumindest denkbar, dass Saibene wie im Testspiel gegen Eintracht Braunschweig (4:2) auf ein 3-4-3 mit Dreierkette setzt.

Die Dreierreihe mit Stephan Salger, Brian Behrendt und Julian Börner würde dann rechts von Brunner und links entweder von Florian Hartherz oder Anderson Lucoqui flankiert und bei gegnerischem Ballbesitz zu einer Fünferkette erweitert.

„ Wir müssen das Spiel positiv gestalten, dann ist egal, wer spielt. ”
Stephan Salger

Ebenfalls vorstellbar ist indes auch, dass Brunner anstelle von Jonathan Clauss als Rechtsverteidiger in einem 4-4-2 beginnt. In diesem Fall würde die Arminia in Abwesenheit des verletzten Joan Simun Edmundsson vermutlich mit Fabian Klos und Andreas Voglsammer in der Spitze beginnen. Im 3-4-3 droht dagegen einem der beiden Angreifer, tendenziell Voglsammer, erneut die Jokerrolle.

Letztlich müssen aber unabhängig von Taktik und Aufstellung drei Punkte her. „Wir müssen das Spiel positiv gestalten, dann ist erst einmal egal, wer spielt„, gibt Verteidiger Salger in der Neuen Westfälischen eine unmissverständliche Marschroute aus.

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