Arminia Bielefeld: Teixeira und Hemlein können gehen

Duo im letzten Testspiel nicht dabei

Christoph Hemlein

Könnte die Arminia im Winter noch verlassen: Christoph Hemlein © Imago / pmk

Nach einer zuvor durchaus ansprechend verlaufenen Vorbereitung hat Arminia Bielefeld die Generalprobe für den Auftakt gegen Greuther Fürth in den Sand gesetzt. Beim Regionalligist Rot-Weiss Essen kassierten die Ostwestfalen am Freitag eine 0:2-Niederlage und lieferten dabei eine Leistung ab, die Trainer Jeff Saibene nochmals über seine Startelf gegen Fürth grübeln lässt.

Auflaufen wird dann nach jetzigem Stand Fabian Klos, bei dem ein Abschied in der Winterpause aber nicht auszuschließen ist. Eintracht Braunschweig hat das Interesse am Arminen-Torjäger der letzten Jahre inzwischen auch offiziell bestätigt, allerdings noch kein konkretes Angebot hinterlegt.

Unwahrscheinlich ist indes, dass Bielefeld Klos ziehen lässt, ohne eine Alternative in der Hinterhand zu haben. Und damit die Arminia noch Zeit hat, entsprechend zu reagieren, müsste ein Klos-Transfer wohl schon zeitnah über die Bühne gehen. Die zuletzt von Geschäftsführer Samir Arabi in Richtung Braunschweig signalisierte Gesprächsbereitschaft dürfte jedenfalls nicht bis kurz vor Transferschluss am 31. Januar gelten.

Teixeira und Hemlein in Essen nicht dabei

Verlassen könnten die Arminia derweil auch noch zwei andere Profis, deren Standing in den letzten Wochen und Monaten deutlich gelitten hat. Während Nachwuchstalente wie Cerruti Siya, Semir Ucar und Can Özkan die Reise nach Essen mitantreten durften und auch zum Einsatz kamen, war für Nils Teixeira und Christoph Hemlein kein Platz im Aufgebot.

Nicht zufällig, erscheint den Bielefelder Verantwortlichen dieses Duo doch verzichtbar. „Wenn eine Anfrage für einen dieser Spieler käme, würden wir uns damit auseinandersetzen“, ließ Arabi im „Kicker“ (Ausgabe 8/2018 vom 22.01.2018) durchblicken, dass Außenverteidiger Teixeria und Flügelspieler Hemlein in den Planungen keine große Rolle mehr spielen.

Insbesondere Hemlein, bei dem schon vor Weihnachten der Wunsch nach einer Veränderung durchgesickert ist, könnte ein halbes Jahr vor Vertragsende noch den Absprung schaffen. Beim noch bis 2019 gebundenen Teixeira ist dagegen eher fraglich, ob sich kurzfristig noch andere Optionen auftun.

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