Arminia Bielefeld: Zieht es Mitch Kniat selbst weg?
Trainer weckt offenbar im Ausland Begehrlichkeiten
Zukunft noch offen: Mitch Kniat. © IMAGO / Nordphoto
Auch eine knappe Woche nach dem anfänglich nervenaufreibenden und am Ende furiosen Saisonfinale gegen Hertha BSC (6:1) und dem damit geschafften Klassenerhalt lassen bei Arminia Bielefeld Personalentscheidungen auf sich warten, die per Kaufpflicht erfolgte Festverpflichtung des zuvor nur ausgeliehenen Maximilian Bauer vom FC Augsburg sowie den ablösefreien Abgang von Noah Sarenren Bazee zum SV Waldhof Mannheim einmal ausgeklammert.
Noch nicht entschieden ist nach wie vor auch die wohl wichtigste Personalie: die Zukunft von Trainer Mitch Kniat. Der 40 Jahre alte Fußball-Lehrer hat in seinen mittlerweile drei Spielzeiten in Bielefeld mit dem Aufstieg und nun dem Klassenerhalt sowie dem Einzug ins letztjährige DFB-Pokalfinale beachtliche Erfolge erzielt, war allerdings dennoch selten unumstritten.
Dass Geschäftsführer Michael Mutzel nach dem geschafften Klassenerhalt die Trainerfrage offen ließ und zugleich mit dem im Februar bei Holstein Kiel entlassenen Marcel Rapp ein potentieller Nachfolger ins Gespräch gebracht wurde, schürte die Spekulationen um eine Neuaufstellung auf dem Trainerposten, die in den vergangenen Tagen auch nicht abgeebbt sind.
Salzburg und England locken
Inzwischen ist aber durchaus auch denkbar, dass nicht nur die Arminia, sondern auch Kniat selbst an einen Neuanfang denkt. Denn wie das Westfalen Blatt berichtet, könnten sich Kniat spannende Alternativen im Ausland bieten. Zum einen soll der Arminen-Coach ein heißer Kandidat bei Red Bull Salzburg sein und zum anderen soll es eine Anfrage von einem unterklassigen Verein aus England geben.
Während in Salzburg internationaler Fußball und die Aussicht, um Titel mitzuspielen, winken würde, hat Kniat nie ein Geheimnis aus seinem Traum, auf der Insel zu arbeiten, gemacht. Sollte sich eine dieser Optionen konkretisieren, könnte somit durchaus auch Kniat selbst einen Abschied aus Bielefeld forcieren – und ein insgesamt erfolgreiches Kapitel mit einer sowohl für die Arminia als auch den Trainer passenden Lösung zu Ende gehen.
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