Eintracht Braunschweig: Benjamin Markus wieder ein Thema?
Slowene war vor einem Jahr zu teuer
Arbeitet aktuell verschiedene Baustellen ab: BTSV-Geschäftsführer Benjamin Kessel. © IMAGO / Jan Huebner
Nachdem Eintracht Braunschweig unter der Woche nicht nur den bisher von RB Leipzig ausgeliehenen Frederik Jäkel weiterverpflichtet, sondern mit Damjan Kovacevic (TSV Hartberg) und Nick Bodon (FC Schalke 04) auch seine ersten beiden echten Neuzugänge präsentiert hat, machen an der Hamburger Straße einige Spekulationen über weitere Verstärkungen die Runde.
Während der Kontakt zu Bennit Bröger, der vor einem Jahr auf der Wunschliste stand, aber damals dem SC Paderborn den Vorzug gab, noch eher lose sein soll, gibt es auch zu Yassine Bouchama und Oliver Batista Meier (beide Preußen Münster) noch keine ganz heiße Spur.
In der Torwartfrage muss derweil wohl erst ein Dominostein in Form eines Abgangs von Ron-Thorben Hoffmann oder Elhan Kastrati fallen, bevor Personalien wie die ab 1. Juli vertragslosen Marcel Lotka (Fortuna Düsseldorf) und Benjamin Uphoff (Hansa Rostock) oder der in sozialen Medien gehandelte Salko Hamzic (Red Bull Salzburg) heißer werden.
2. Bundesliga und Championship als erste Optionen
Ob letzteres bei Benjamin Markus eintritt, bleibt abzuwarten. Wie Sky Sport Austria berichtet, war der slowenische Mittelfeldmann vor einem Jahr ein Thema in Braunschweig, allerdings im Gesamtpaket zu teuer. Nun könnte der 25-Jährige den TSV Hartberg aber trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages verlassen und soll dabei zur 2. Bundesliga oder zur englischen Championship tendieren.
In der Vergangenheit ebenfalls interessierte Klubs wie Hajduk Split und der FC Aberdeen dürften daher nur Außenseiterchancen haben, erst recht Markus‘ Heimatverein Olimpija Ljubljana, der auch an eine Rückholaktion denken soll.
Obwohl Markus Hartberg wohl in Folge einer internen Absprache verlassen darf, dürfte eine Verpflichtung für die Eintracht auch in diesem Sommer nicht ohne Weiteres zu stemmen sein. Ohnehin werden wohl andere Positionen Priorität genießen, nachdem für Markus‘ bevorzugte Sechser-Position bereits der zuvor vom 1. FC Nürnberg nur ausgeliehene Florian Flick fest unter Vertrag genommen wurde.
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