Eintracht Braunschweig: Neuer Anlauf bei Bennit Bröger?

Youngster beim SC Paderborn nur im zweiten Glied

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 05.06.26 | 07:19
© IMAGO / Beautiful Sports

In Braunschweig geboren: Bennit Bröger. © IMAGO / Beautiful Sports

In den vergangenen Tagen hat der Transfersommer in Bezug auf Eintracht Braunschweig spürbar Fahrt aufgenommen. Während Heracles Almelo die Kaufoption bei Walid Ould-Chikh gezogen hat, der niederländische Mittelfeldmann somit nicht mehr an die Hamburger Straße zurückkehren wird, sind neben dem von RB Leipzig weiterverpflichteten Frederik Jäkel auch die beiden ersten echten Neuzugänge aufgeschlagen.

Nach dem österreichischen Rechtsverteidiger Damjan Kovacevic (TSV Hartberg) präsentierte der BTSV am Donnerstag Torwarttalent Nick Bodon vom FC Schalke 04. Der 19-Jährige, in der abgelaufenen Saison Stammkeeper der königsblauen U19, dürfte als Nummer drei oder vier eingeplant sein, in Abhängigkeit davon, ob und wie es mit Ron-Thorben Hoffmann, Elhan Kastrati und Marko Rajkovacic weitergeht, deren Zukunft noch offen ist. Und davon, ob gegebenenfalls neue Torhüter wie die gehandelten Marcel Lotka oder Benjamin Uphoff kommen.

Bröger ohne Zweitliga-Einsatz in Paderborn

Nicht für das Tor, sondern für das zentrale Mittelfeld oder auch die rechte Seite hat die Eintracht offenbar mit Bennit Bröger einen schon vor einem Jahr ins Auge gefassten Perspektivspieler im Blick, der sich damals unter mehreren Optionen aber für einen Wechsel aus der U19 des VfL Wolfsburg zum SC Paderborn entschieden hat.

Beim ostwestfälischen Bundesliga-Aufsteiger blieb Bröger allerdings ohne Einsatz in der 2. Bundesliga, war aber bei 30 Partien mit zwei Toren und sieben Vorlagen immerhin im Unterbau in der Regionalliga West regelmäßig gefragt. Besser dürften die Aussichten nun nach dem Aufstieg und schon einigen vermeldeten Neuzugängen kaum werden, sodass bei Bröger eine erneute Veränderung im Raum steht.

Laut der Braunschweiger Zeitung soll es zwischen dem 19-Jährigen und der Eintracht zumindest losen Kontakt geben. Ob mehr daraus wird, bleibt abzuwarten. Dass Bröger in Braunschweig geboren ist und somit in die Heimat zurückkehren könnte, dürfte bei weitergehenden Gesprächen in jedem Fall kein Nachteil sein.

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