Eintracht Braunschweig: Wechsel von Sven Köhler immer fraglicher

Mannschaft offen für eine Rückkehr

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 06.02.26 | 07:46
© IMAGO / Zink

Zukunft weiter unklar: Sven Köhler. © IMAGO / Zink

Nach dem enorm wichtigen 1:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den Karlsruher SC hat Eintracht Braunschweig am Sonntag bei Arminia Bielefeld die Chance zu einem Big-Point im Kampf um den Klassenerhalt gegen einen direkten Konkurrenten, der aktuell drei Punkte weniger auf dem Konto hat und dementsprechend distanziert werden könnte.

Diese Gelegenheit würde die Eintracht natürlich gerne nutzen, freilich wohlwissend auch, dass umgekehrt eine Niederlage auf der Alm die eigene Situation wieder deutlich zuspitzen würde. Dank des Sieges über den KSC reist der BTSV aber mit einer breiten Brust nach Ostwestfalen, muss dort aber auf Max Marie und Fabio Di Michele Sanchez verzichten, die sich beide eine Gelbsperre eingehandelt haben.

Während Di Michele Sanchez gegen den KSC nur eingewechselt wurde, ist für Marie im zentralen Mittelfeld Ersatz nötig, der Florian Flick heißen könnte. Sven Köhler könnte die Rolle grundsätzlich auch ausfüllen, ist für Sonntag aber erneut keine Option. Nicht ausgeschlossen allerdings, dass der 29-Jährige in nächster Zeit doch wieder im Kader von Trainer Heiner Backhaus auftauchen wird.

Transferschluss in der Schweiz am 16. Februar

Denn bis dato haben die Eintracht und der Grasshopper Club Zürich weiter keine Einigung bezüglich des von Köhler gewünschten Wechsels in die Schweiz gefunden. Vielmehr sollen beide Klubs dem Vernehmen nach bei ihren Vorstellungen deutlich auseinanderliegen. Dass die Grasshoppers nun mit Mouhamed El Bachir Ngom vom FC Riga einen neuen Innenverteidiger verpflichtet haben, der auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, könnte durchaus Auswirkungen auf die Personalie Köhler haben, dessen Transfer offenkundig stark wackelt.

Sollte es bis zum Transferschluss in der Schweiz am 16. Februar nicht zu einem Vollzug kommen oder die Gespräche schon zuvor final scheitern, wäre nicht nur Trainer Heiner Backhaus bereit, den Kapitän wieder aufzunehmen, sondern auch die Mannschaft: „Heiner hat das nach dem KSC-Spiel auf der Pressekonferenz perfekt zusammengefasst. Die Türen zurück sind immer geöffnet. Warum auch nicht? Weil er ein tolles Angebot bekommen hat und darüber nachdenkt? Das macht jeder an jedem Arbeitsplatz dieser Welt, selbst wenn er 30 Jahre der Firma angehört. Deshalb: Dass die Türen offen sind, kann ich aus der Mannschaft genauso wiedergeben“, signalisierte Ron-Thorben Hoffmann in der Braunschweiger Zeitung die Bereitschaft der Kollegen zur Reintegration Köhlers.

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