Energie Cottbus: Verträge für Marcel Beifus und Leon Guwara?

Vertraglose Profis rücken in den Fokus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 03.09.26 | 07:51
© IMAGO / Zink

Seit gut zwei Wochen im Energie-Training: Marcel Beifus (r.). © IMAGO / Zink

Die Bemühungen waren definitiv vorhanden, aber letztlich konnte der FC Energie Cottbus bis zum Transferschluss am Dienstagabend keine der im Raum stehenden bis zu vier Verstärkungen mehr realisieren und muss die kommenden Aufgaben erst einmal mit dem bestehenden Personal in Angriff nehmen.

Angesichts der im Umfeld wegen der ausbleibenden Transfers vorhandenen Unruhe gab der FC Energie am Tag nach dem Deadline Day auf der Vereinshomepage ein offizielles Statement ab, in dem Trainer Claus-Dieter Wollitz durchblicken ließ, dass vor allem auch wirtschaftliche Gründe Abschlüsse verhindert haben: „Der Verein hat extrem viel möglich gemacht und war auch bereit deutlich mehr Risiko zu gehen. Und dennoch waren für uns auf dem aktuellen Markt die Dinge schlichtweg nicht darstellbar. So dass wir jetzt zum Ende dieser Transferphase keinen weiteren Spieler dazugeholt haben.“

Während Präsident Sebastian Lemke an „Geschlossenheit und Zusammenhalt“ appellierte, hält Wollitz Verstärkungen mit etwas Verspätung noch für möglich: „Nichtsdestotrotz halten wir weiterhin die Augen offen, ob sich eventuell bei vertragslosen Spielern, das eine oder andere ergeben kann“, so der Energie-Coach, der sich mutmaßlich recht konkret mit zwei Optionen beschäftigt.

Guwara und Beifus im Training

Zum einen mit Leon Guwara, dessen Vertrag eigentlich ausgelaufen ist, der aber bisher keinen neuen Verein gefunden hat und weiter in Cottbus mittrainiert. Gegenüber dem kicker (Ausgabe vom 3. September 2026) deutete Wollitz an, dass ein neues Arbeitspapier für den 30 Jahre alten Linksverteidiger nicht ausgeschlossen ist: „Leon hat zuletzt gut gearbeitet und sich verbessert. Wir schauen jetzt, was daraus werden kann – oder auch nicht. „

Ebenfalls vor Ort in Cottbus und vertragslos ist Marcel Beifus, der nach einem zu Jahresbeginn erlittenen Knorpelschaden seit gut zwei Wochen in der Lausitz an seinem Comeback arbeitet, allerdings kurzfristig noch keine vollwertige Option wäre. Sollte der 23 Jahre alte Innenverteidiger, der bis Ende Juni beim Karlsruher SC unter Vertrag stand, indes in einigen Wochen sein Top-Level erreichen, wäre Beifus für den FC Energie fraglos eine enorme Verstärkung. Wann in dieser Personalie eine Entscheidung fallen soll, ist offen.

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