FC Ingolstadt: Tomas Oral mit beeindruckenden Zahlen

Die letzten Schritte fehlen aber noch

Tomas Oral, Michael Henke

Sorgen in allen Belangen für einen Aufschwung: Tomas Oral (r.) und Co-Trainer Michael Henke. © imago images / Jan Hübner

Als der FC Ingolstadt am 27. Spieltag gegen den SV Sandhausen (1:2) die fünfte Niederlage in Folge kassierte, glaubten wohl nur noch die kühnsten Optimisten an die Rettung der Schanzer, die sieben Punkte hinter Platz 15 und fünf Zähler hinter dem Relegationsrang zurücklagen. Die Vereinsverantwortlichen setzten mit dem dritten Trainerwechsel der Saison aber nochmal einen Impuls und lagen damit goldrichtig.

Tomas Oral trat zwar nach allgemeiner Einschätzung ein Himmelfahrtskommando an, ist aber auf dem besten Weg die scheinbar unmögliche Mission zu erfüllen.

Mit 16 von 18 möglichen Punkten aus den letzten sechs Spielen hat Ingolstadt die Relegation schon vorzeitig abgesichert und kann nun mit einem Sieg beim 1. FC Heidenheim sogar noch direkt in der Liga bleiben, wenn zeitgleich der SV Sandhausen in Regensburg verliert. Möglich ist der Klassenerhalt auch bei einem Sandhäuser Unentschieden. Allerdings müsste der FCI zugleich mit drei oder mehr Toren Differenz siegen.

Deutlich mehr Treffer und um einiges stabiler

Undenkbar freilich scheint nichts, wenn man die Statistiken der Schanzer unter Oral mit denen der ersten 27 Spieltage vergleicht. Während Oral im Schnitt 2,67 Punkte pro Partie holt, waren es zuvor lediglich 0,70 im Schnitt. Unter Oral erzielt Ingolstadt pro Begegnung 2,50 Tore – zuvor waren es lediglich 0,96 Treffer.

Und auch defensiv hat sich Ingolstadt unter dem vierten Cheftrainer der Saison nach Stefan Leitl, Alexander Nouri und Jens Keller deutlich verbessert. 1,52 Gegentore mussten die Schanzer an den ersten 27 Spieltagen durchschnittlich schlucken, seitdem nur noch 0,66. Bemerkenswert, dass Ingolstadt zuletzt sogar dreimal in Folge komplett dicht halten konnte, was nochmal auf eine Weiterentwicklung im Vergleich zu den ersten Spielen unter Oral schließen lässt.

Natürlich muss auch das letzte Spiel ebenso erst gespielt werden wie eine eventuelle Relegation, doch der Trend der letzten Wochen sorgt rund um den Audi-Sportpark mit einiger Berechtigung für viel Zuversicht.

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