FC St. Pauli: Auftakt mit Rumpfkader

Mehrere Ausfälle beim ersten Training

Jos Luhukay

Zum ersten Training kann Jos Luhukay nur einen kleinen Kader begrüßen. © imago images / Oliver Ruhnke

Als einer der letzten Zweitligisten nimmt am morgigen Sonntag auch der FC St. Pauli die Vorbereitung auf die neue Saison auf. Optimal sind die Voraussetzungen vor der ersten Einheit, zu der Jos Luhukay um 10.30 Uhr bittet, allerdings nicht. Denn während mit Boris Tashchy (MSV Duisburg) und Rico Benatelli (Dynamo Dresden) bislang erst zwei Neuzugänge präsentiert werden konnten, fehlen mehrere Akteure beim ersten Training.

Mats Möller Daehli, der nach der Saison mit Norwegen EM-Qualifikationsspiele bestritten hat, weilt noch im Urlaub. Henk Veerman, Philipp Ziereis, Luca Zander und Johannes Flum sind nach schweren Verletzungen noch nicht voll belastbar.

Möglicherweise werden laut der Morgenpost auch Waldemar Sobota und Jan-Philipp Kalla ihren Blessuren am Ende der Vorsaison die ersten Einheiten verpassen. Die Entscheidung darüber, wer direkt voll trainieren kann, fällt die medizinische Abteilung wohl im Laufe des heutigen Samstags.

Keine Panik bei Andreas Bornemann

Wahrscheinlich, dass Coach Luhukay zu Beginn nur mit 13 oder 14  voll belastbaren Feldspielern arbeiten kann. Die Trainingsgruppe wird allerdings laut Aussage des neuen Sportchefs Andreas Bornemann in Bild durch einige Nachwuchsspieler ergänzt, die sich so präsentieren können.

Wir müssen Geduld haben. (Andreas Bornemann)

Zugleich machte Bornemann deutlich, dass trotz des momentan recht dünnen Aufgebots in Sachen Neuzugänge keine Hektik ausbrechen wird: „Ich möchte bei der Verpflichtung von neuen Spielern mehr auf Qualität als auf Quantität setzen. Wir müssen Geduld haben, denn in den nächsten Wochen wird noch einiges an Bewegung in den Transfermarkt kommen.“

Weil schon in gut einem Monat der erste Spieltag auf dem Programm steht, wäre es aber natürlich wünschenswert, wenn das Aufgebot zeitnah komplettiert werden könnte, um im letzten Teil der Vorbereitung eine Mannschaft einspielen zu können.

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