FC St. Pauli: Diamantakos liefert endlich

Grieche ist fit und trifft

Dimitrios Diamantakos vom FC St. Pauli

Dimitrios Diamantakos kann auf eine gute Torquote in den ersten fünf Spielen verweisen. ©imago images/Eibner

Der FC St. Pauli kann sich noch nicht wirklich über seinen Saisonstart freuen. Immerhin gelang im Nord-Duell gegen Holstein Kiel ein Sieg und in der Folgewoche demonstrierten die „Boys in Brown“ beim 3:3 gegen Dynamo Dresden eindrucksvoll, dass sie in der Offensive durchaus funktionieren. Die Kiezkicker sind auch eines von nur drei Teams in der Liga, die bisher in jedem ihrer fünf Saisonspiele getroffen haben.

Eine der Gründe dafür ist sicherlich Stürmer Dimitrios Diamantakos. Nach den Ausfällen von Henk Veerman und Borys Tashchy  hatten viele Beobachter Zweifel, ob es mit dem Angriff des FCSP gelingen würde. Der Grieche legte aber stark los, stand fünfmal in der Startelf, schoss drei Tore und bereitete eines vor.

Gute Abstimmung mit Möller Daehli

„Ich habe immer gesagt, dass die Tore kommen werden, wenn ich fit bin und regelmäßig spiele“, erklärt der 26-Jährige auf der Homepage seines Vereins seine Leistungsexplosion. Nicht vergessen will er dabei aber seinen Zulieferer: Mats Möller Daehli bereitete sämtliche Treffer des Stürmers in dieser Saison vor. 

„Vor ein paar Wochen habe ich mal zu Mats gesagt, dass ich den Ball sicher reinmache, wenn er ihn zu mir spielt. Das hat Mats sehr gut umgesetzt“, lobt er den Skandinavier augenzwinkernd.

Für ihn persönlich hätte nur eine Nominierung für die Nationalmannschaft Griechenlands den Saisonauftakt noch besser machen können, doch auf die Einladung wartete er vergebens. Auch diesem Umstand gewinnt Diamantakos aber etwas Positives ab. So sei er für das kommende Derby gegen den HSV top fit und nicht erst zwei Tage vorher wieder da.

Die Länderspielabstellungen könnten sich ohnehin zu Gunsten der Paulianer auswirken. Mit Lukas Hinterseer (Österreich), Adrian Fein (Deutschland U21) und Jeremy Dudziak (Tunesien) sind drei Stammspieler der „Rothosen“ auf Reisen. Diamantakos und überraschend auch Möller Daehli bleiben indes in Hamburg. Finn Ole Becker allerdings ist mir der U20 unterwegs.

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