FC St. Pauli: Hoffmann wechselt nach Würzburg

Defensiv-Spieler verlässt das Millerntor

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Dienstag, 28.01.20 | 09:38

Niklas Hoffmann vom FC St.Pauli

Verlässt die Kiezkicker. St.Paulis Niklas Hoffmann schließt sich den Würzburger Kickers an. ©imago images/Sven Simon

Update, 28.01.2020, 9:32 Uhr:
Der Wechsel ist offiziell. Wie die Würzburger Kickers bekannt gaben, hat Niklas Hoffmann beim Drittligisten einen Vertrag bis 2021 unterschrieben, mit der Option auf eine weitere Saison.

Update, 27.01.2020, 17.04 Uhr:
Offiziell steht noch immer nicht fest, zu welchem Drittligisten Niklas Hoffmann wechseln wird. Die Anzeichen, dass es die Würzburger Kickers sein werden, verdichten sich allerdings. Bereits am Montagnachmittag nahm der 22-Jährige am Mannschaftstraining der Mainfranken teil. Eine Bestätigung der Vereine ist bis dato aber nicht erfolgt.

Artikel vom 26.01.2020, 16.07 Uhr:
Zwei Tage vor dem Start ins neue Fußball-Jahr kommt in den Kader des FC St.Pauli Bewegung rein. Perspektiv-Spieler Niklas Hoffmann wird die Kiezkicker verlassen und nach Liga-Zwei.de-Informationen in die 3.Liga wechseln.

Der 22-Jährige, der vor gut einem Jahr von der U23 des SC Freiburg ans Millerntor wechselte und dort ursprünglich ebenfalls nur für die Regionalliga-Mannschaft eingeplant war, spielte sich zu Saisonbeginn in die Profi-Mannschaft von Cheftrainer Jos Luhukay. Nach fünf Zweitliga-Einsätzen fand Hoffmann im weiteren Verlauf der Hinrunde allerdings keine weitere Berücksichtigung und war auch beim Wintertrainingslager der Profis nicht mit an Bord.

Mehrere Interessenten

Aufgrund der geringen Perspektive auf eine neue Chance in der Lizenzspieler-Mannschaft soll Hoffmann seinen noch bis Juni 2020 geltenden Vertrag daher vorzeitig aufgelöst haben und in Kürze bei einem Drittligisten unterschreiben. Zu welchem Verein es ihn zieht, ist noch nicht bekannt. Zu den Interessenten für den variablen Defensiv-Spieler gehören nach unseren Recherchen Preußen Münster, Viktoria Köln und die Würzburger Kickers.

Alle drei Klubs haben in der Defensive große Probleme und fahnden dementsprechend nach Verstärkungen. Bei den Würzburgern kündigte Felix Magath, der Anfang der Woche als Chef der Unternehmenseinheit 'Flyeralarm Global Soccer' beim Kickers-Hauptsponsor vorgestellt wurde und künftig die sportliche Geschicke beim Drittligisten mitgestalten soll, bereits am gestrigen Samstag Neuzugänge an.

Gegenüber 'Magenta-Sport' erklärte der langjährige Bundesliga-Trainer, dass "wir natürlich noch etwas machen müssen". Hoffmann, der nicht nur in der Innenverteidigung spielen kann, sondern bei St. Pauli auch auf der Sechs zum Einsatz kam, würde ins Anforderungsprofil passen und könnte die Lücke nach den Verletzungen der Stammspieler Gnaase & Hägele schließen.

Auch ein Wechsel nach Münster, das nach dem 2:1 in Jena wieder Hoffnung schöpft, würde sportlich Sinn ergeben. Bleibt Neu-Trainer Sascha Hildmann bei der zum Auftakt eingeführten Dreierkette, könnte er Löhmannsröben künftig aus der Abwehr ins zentrale Mittelfeld schieben und mit Hoffmann eine passsichere sowie kopfballstarke Alternative aufbieten.

Beim dritten Hoffmann-Interessenten Viktoria Köln kann Trainer Pavel Dotchev zwar aus zahlreichen Defensiv-Spielern wählen. Im Abwehrzentrum als auch auf der Sechs fehlt bislang allerdings die Stabilität. Auch Neuzugang Sead Hajrovic zeigte beim 2:2 in Chemnitz noch nicht, dass er die mit 44 Gegentore zweitschwächste Defensive der 3.Liga verstärken kann. Gut möglich, dass die Höhenberger daher nochmals auf dem Transfermarkt aktiv werden.

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