FC St. Pauli: Im Werben um Florian Hellstern dabei

Stuttgarter Torwarttalent könnte Nikola Vasilj beerben

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.26 | 14:47
© IMAGO / Sportfoto Rudel

Bei einigen Klubs im Gespräch: Florian Hellstern. © IMAGO / Sportfoto Rudel

Dreieinhalb Wochen nach dem Abstieg aus der Bundesliga hat der FC St. Pauli zwar mit Marcel Rapp einen neuen Cheftrainer installiert, doch im Kader sind nach wie vor zahlreiche Fragezeichen vorhanden.

Während Leistungsträger wie Eric Smith und Joel Chima Fujita kaum zu halten sein werden, aber noch keinen neuen Verein gefunden haben, stehen beim vom VfL Wolfsburg umgarnten Hauke Wahl, Arkadiusz Pyrka oder Jackson Irvine Grundsatzentscheidungen noch aus. Bei passenden Angeboten würden die Verantwortlichen um Sportchef Andreas Bornemann bei diesem Trio und auch noch bei weiteren Spielern zumindest überlegen, sodass es durchaus zu einem größeren Umbruch kommen könnte.

Neu aufstellen werden sich die Kiezkicker zumindest teilweise zwischen den Pfosten, da sich mit Stammkeeper Nikola Vasilj und dem nur ausgeliehenen Emil Gazdov (CF Montreal) zwei Torhüter verabschiedet haben. Ben Voll, der sich bei seinen bisherigen Einsätzen bewährt hat und auf den Aufstieg zur Nummer eins hoffen darf, sowie der vergangene Saison verletzungsbedingt lange ausgefallene Simon Spari verbleiben als Alternativen.

Zahlreiche Klubs an Hellstern interessiert

Ein weiterer Schlussmann dürfte aber sicherlich hinzukommen. Und möglicherweise auch ein Torhüter, der Voll mehr als nur Konkurrenz machen würde. Denn nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten bemüht sich inzwischen auch der FC St. Pauli um Florian Hellstern, der für den VfB Stuttgart II eine starke Saison in der 3. Liga gespielt hat und nun höherklassig Spielpraxis sammeln soll.

Die Schwaben sind dazu bereit, den 18-jährigen Junioren-Nationalspieler zu verleihen. An Interessenten mangelt es nicht, wurden in den vergangenen Wochen doch mit Hannover 96, Holstein Kiel, Greuther Fürth und Energie Cottbus bereits vier künftige Ligarivalen St. Paulis in diesem Zusammenhang genannt, ebenso wie Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn, der seine Favoritenrolle aktuell eingebüßt haben soll.

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