Hamburger SV: Hee-Chan Hwang im Saisonfinale außen vor

Südkoreaner fehlt im Aufgebot

Hee-Chan Hwang

Mit zwei Toren und zwei Vorlagen hinter den Erwartungen geblieben: Hee-Chan Hwang. © imago images / Action pictures

Bei seinem zweiten Einsatz im Trikot des Hamburger SV gelang Hee-Chan Hwang am 18. September das goldene Tor beim 1:0-Sieg in Dresden. Schon mit einigen Vorschusslorbeeren von Red Bull Salzburg ausgeliehen, schien der Südkoreaner ein Garant für den angepeilten Wiederaufstieg werden zu können. Die mit seinen ersten Auftritten geweckten Erwartungen konnte Hwang indes nicht erfüllen.

Insgesamt stehen für den 23-Jährigen 20 Einsätze zu Buche und immerhin 15 Mal stand Hwang in der Startelf. Die Ausbeute liest sich mit zwei Toren und zwei Vorlagen allerdings recht dürftig für den südkoreanischen Nationalspieler, der gerade in der Rückrunde auch von verschiedenen Blessuren zurückgeworfen wurde.

Rückkehr nach Salzburg steht fest

Nach einem Sehnenanriss kehrte Hwang Mitte April beim 1:1 gegen Erzgebirge Aue als Joker zurück, konnte aber ebenso nichts bewegen wie in den zweiten 45 Minuten beim 1. FC Union Berlin (0:2) und beim jüngsten 0:3 gegen den FC Ingolstadt, als der Offensivmann die ersten 64 Minuten auf dem Platz stand.

Vielmehr wurde Hwang von vielen Fans und auch in den Medien scharf für einen schwachen Auftritt kritisiert. Zwar war der schnelle Rechtsfuß damit im HSV-Team in bester Gesellschaft, aber dennoch zog Trainer Hannes Wolf nun nur beim Leihspieler, dessen Rückkehr nach Salzburg schon seit Wochen beschlossene Sache ist, Konsequenzen.

Beim Schlüsselspiel am heutigen Sonntag in Paderborn verzichtet Wolf gänzlich auf den nicht verletzten Hwang und berief stattdessen Youngster Mats Köhlert in den Kader. Unabhängig vom Ausgang der Partie ist nun schwer vorstellbar, dass Hwang kommende Woche und in einer eventuellen Relegation noch einmal ran darf.

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