Hannover 96: Daisuke Yokota mit Gewinn in die Bundesliga?
Kaufoption gilt bis Ende Juni
Daisuke Yokota (l.) im Duell mit Julian Pauli. © IMAGO / Hentschel
Knapp drei Wochen nach der am letzten Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg (3:3) verspielten Aufstiegschance geht der Blick bei Hannover 96 mittlerweile ausschließlich nach vorne. Um in der neuen Saison einen erneuten Anlauf in Richtung Bundesliga nehmen zu können, sind mit Jonas Boldt als Geschäftsführer Sport und Paul Wagner als Leiter Kaderplanung und Scouting zwei neue Verantwortliche angetreten, die zusammen mit Sportdirektor Ralf Becker und Trainer Christian Titz ein schlagkräftiges Aufgebot zusammenstellen sollen.
Mit Jean Hugonet (1. FC Magdeburg) und Yunus Ünal (Hertha BSC) stehen bisher immerhin zwei Neuzugänge fest, doch damit steht die Personalplanung noch ganz am Anfang. Für alle Mannschaftsteile werden noch Verstärkungen gesucht, wobei für das Tor vor allem Florian Kastenmeier (Fortuna Düsseldorf) und Florian Hellstern (VfB Stuttgart) gehandelt werden, ansonsten Namen wie Farid Alfa-Ruprecht (Bayer Leverkusen) oder Cedric Teuchert (St. Louis City) kursieren.
Ablöse bei zwei Millionen Euro
Noch nicht geklärt ist unterdessen die Zukunft der bisherigen Leihspieler Maik Nawrocki (Celtic Glasgow) und Daisuke Yokota (KAA Gent), die 96 unter sportlichen Gesichtspunkten gerne halten würde, die jeweils aber nicht ganz billig wäre.
Während bei Nawrocki eine Weiterverpflichtung denkbar scheint, wenn Celtic Glasgow zu einer erneuten Leihe bereit wäre, kann Yokota noch bis Ende Juni mittels Kaufoption für eine festgeschriebene Ablöse von zwei Millionen Euro fest gebunden werden. Eine nochmalige Ausleihe des Japaners ist hingegen wegen seines 2027 auslaufenden Vertrages in Gent nicht mehr möglich.
Eine Investition in dieser Größenordnung würde zwar für eine hochkarätige Option auf der offensiven Außenbahn sorgen, gleichzeitig aber auch das Budget für weitere Transfers deutlich beschneiden. In Hannover zögert man deshalb noch und denkt zugleich laut Bild darüber nach, Yokota fest zu verpflichten und direkt mit Gewinn weiterzuverkaufen. Interessenten soll es in der Bundesliga geben, die nicht zuletzt im Hinblick auf seine Chancen in der Nationalmannschaft Japans auch eher früher als später das Ziel des 25-Jährigen ist.
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