Hannover 96: Ist Johannes Geis ein Thema?

Mittelfeldmann erhält beim 1. FC Köln keinen Anschlussvertrag

Johannes Geis

Konnte im letzten Halbjahr beim 1. FC Köln nicht durchweg überzeugen: Johannes Geis. © imago images / Jan Hübner

Elf Tage vor dem Trainingsstart am 17. Juni warten die Fans von Hannover 96 weiterhin auf den ersten Neuzugang. Dass die Zukunft von Spielern wie Walace, Jonathas oder Genki Haraguchi weiterhin ungeklärt ist, erschwert es den Verantwortlichen um Trainer Mirko Slomka und Sportchef Jan Schlaudraff allerdings, Nägel mit Köpfen zu machen.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich einige Spekulationen darüber, wer nach Hannover kommen könnte, um die Mission Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen. Insbesondere das Mittelfeld steht dabei in diesen Tagen im Blickpunkt. Nachdem den beiden Ingolstädtern Almog Cohen und Sonny Kittel tauchen für diesen Mannschaftsteil nun zwei neue Namen von potentiellen Verstärkungen auf.

Konkurrenz bei Adrian Fein

Zum einen soll Hannover laut Sportbuzzer Interesse an Adrian Fein haben, der zuletzt als Leihspieler des FC Bayern München beim SSV Jahn Regensburg seine Qualitäten mehr als nur andeuten konnte. Der 20-Jährige gilt als hochtalentiert, wird indes auch bei einigen anderen Vereinen wie dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln gehandelt. Klar scheint, dass die Bayern Fein erneut nur verleihen und nicht ganz abgeben wollen.

Zum anderen nennt die „Neue Presse“ (Ausgabe vom 06.06.2019) auch Johannes Geis als möglichen Neuzugang für 96. Der 25-Jährige war dem FC Schalke 04 im Sommer 2015 noch 10,5 Millionen Euro Ablöse an den 1. FSV Mainz 05 wert, konnte die Erwartungen in Gelsenkirchen aber nicht erfüllen und wurde nach seiner Rückkehr von einem Intermezzo auf Leihbasis beim FC Sevilla im letzten Sommer de facto ausgemustert.

Geis mit fünf Assists in 14 Rückrundenspielen

Nach einem halben Jahr oder Einsatz bei den Profis und lediglich einem Spiel für die zweite Mannschaft Schalkes löste Geis seinen Vertrag bei S04 auf und heuerte im Januar beim 1. FC Köln an. Für die Geißböcke bestritt der ehemalige Junioren-Nationalspieler 14 Partien und bereitete vornehmlich mit gefährlichen Standardsituationen fünf Treffer vor.

Insgesamt konnte Geis aber nicht umfassend überzeugen, sodass der 1. FC Köln auf eine Verlängerung des auf ein halbes Jahr befristeten Engagements verzichtet. Ausschlaggebend war dabei, dass die Geißböcke mehr Tempo und Dynamik in ihr Spiel bringen wollen, wofür Geis der falsche Spielertyp ist.

Das freilich schließt nicht aus, dass Geis bei einem anderen Verein eine wichtige Rolle spielen kann. Ob der gebürtige Schweinfurter zur Spielphilosophie von Mirko Slomka passt, scheint indes fraglich. Für eine aggressive Balleroberung sowie ein schnelles Umschaltspiel in die Defensive wäre Geis nur bedingt geeignet. Legt Slomka anders als in der Vergangenheit mehr Wert auf Ballbesitz und Spielkontrolle, könnte Geis hingegen passen.

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