Hertha BSC: Druck auf Pascal Klemens
Stefan Leitl fordert Klarheit für die Zukunft
Gegen Nürnberg nicht im Kader: Pascal Klemens. © IMAGO / eu-images
Dank eines Doppelpacks von Josip Brekalo hat Hertha BSC eine Negativserie von wettbewerbsübergreifend drei Niederlagen am Stück beendet und den 1. FC Nürnberg am Sonntag mit 2:1 bezwungen. Bei acht Punkten Rückstand auf Platz drei scheint eine Aufholjagd in Richtung der Aufstiegsränge zwar weiterhin schwierig bis kaum noch möglich, doch immerhin hat die von Trainer Stefan Leitl auf fünf Positionen umgebaute Mannschaft eine positive Reaktion gezeigt.
Nicht zuletzt auch für Leitl, der wie Sportdirektor Benjamin Weber auf dem Prüfstand steht, war der Erfolg gegen Nürnberg von Bedeutung, muss aber in den nächsten Wochen bestätigt werden. Andernfalls gilt es als nicht unwahrscheinlich, dass die Verantwortlichen um Geschäftsführer Peter Görlich die Entscheidung treffen, mit veränderter Konstellation in die neue Saison zu gehen.
Gegen Nürnberg gar nicht im Kader
Während Toni Leistner, Julian Eitschberger, Michael Cuisance, Marten Winkler und Luca Schuler im Vergleich zum 2:5 beim SC Paderborn auf die Bank mussten, wurde der in Ostwestfalen zur Pause eingewechselte Pascal Klemens gar nicht für den Spieltagakader berücksichtigt – verbunden mit der klaren, öffentlichen Ansage von Leitl, nun zeitnah eine Zukunftsentscheidung treffen zu müssen.
„Es ist einfach so, dass ich glaube, das Klarheit herrschen muss. Auch für die Zukunft. Der Ball liegt jetzt seit über einem Jahr bei Passi und ich glaube, dass er eine gewisse Sicherheit für sich auch braucht“, fordert der Hertha-Coach den 21-Jährigen via Berliner Kurier dazu auf, sich zwischen dem Vernehmen nach einigen Anfragen aus der Bundesliga und dem Ausland sowie einem Verbleib bei Hertha BSC zu entscheiden.
Obwohl der wahrscheinliche Nicht-Aufstieg die Chancen für die Berliner nicht verbessern würde, zeigt sich Leitl noch zuversichtlich und stellt Klemens dann auch wieder eine wichtige Rolle in Aussicht: „Wir müssen Dinge klären und dann wird Passi auch wieder zu seiner alten Stärke zurückkommen. Und dabei werden wir ihn unterstützen. Er ist ein Spieler aus der Akademie.“
Ob Klemens den Ball aufnimmt und tatsächlich zeitnah eine Zukunftsentscheidung fällen wird, bleibt indes abzuwarten.
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