Hertha BSC: Ein konkretes Angebot für Julian Eitschberger

Zweitligist bietet für den wechselwilligen Rechtsverteidiger

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 08.01.26 | 07:40
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Möchte Hertha BSC verlassen: Julian Eitschberger. © IMAGO / DeFodi Images

Mit Bilal Hussein (Degerfors IF) hat Hertha BSC in der bisherigen Wintertransferperiode einen Akteur von der Gehaltsliste streichen können, der sportlich schon seit längerem keine Rolle mehr gespielt hat. Alleine der Abgang des schwedischen Mittelfeldspielers reicht aber wohl noch nicht aus, damit die Berliner selbst auf dem Transfermarkt tätig werden können.

Den Spielraum erhöhen können und sollen aber noch weitere Abgänge, die keine wirkliche Perspektive mehr haben. Das gilt allen voran für Agustin Rogel und Tim Hoffmann, die anstatt mit ins Trainingslager nach Portugal zu fliegen in der Heimat mit der U23 trainieren und für die auch schon länger ein Abnehmer gesucht wird.

Während die Hertha-Verantwortlichen dieses Duo wohl auch ablösefrei ziehen lassen würden, um zumindest das Gehalt zu sparen, ist die Situation bei Julian Eitschberger eine andere. Der im Sommer nach einer positiv verlaufenen Ausleihe zu Rot-Weiss Essen nach Berlin zurückgekommene Rechtsverteidiger hat sich mehr erhofft als vier Spiele von Beginn an bei insgesamt zehn Einsätzen.

Ein Ligarivale offeriert 750.000 Euro

Und nachdem es seit Anfang November zu gar keiner Spielzeit mehr gereicht hat, ist schon kurz vor Weihnachten Eitschbergers Wunsch nach einer Veränderung durchgesickert. Bislang allerdings ist kein Verein mit einem Angebot vorstellig geworden, das den Berliner Vorstellungen entspricht. 1,5 Millionen Euro Ablöse soll Hertha BSC fordern und sich in diesem Zusammenhang bisher auch nicht kompromissbereit zeigen.

Ein namentlich nicht bekannter Ligarivale soll laut „kicker“ (Ausgabe vom 8.1.2026) 750.000 Euro Ablöse plus mögliche Boni bieten, damit aber bislang auf Granit beißen. Nicht grundlos, denn sollte Eitschberger gehen, würde Hertha BSC im Gegenzug wohl einen neuen Außenverteidiger hinzuholen. Und grundsätzlich dürfte man in Berlin auch nicht gewillt sein, denn fraglos mit einem gewissen Potential ausgestatteten U-Nationalspieler unter Wert abzugeben.

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