Hertha BSC: Farid Alfa-Ruprecht als Winkler-Ersatz an der Angel
Schneller Offensivmann soll auf Leihbasis kommen
Vergangene Saison beim VfL Bochum: Farid Alfa-Ruprecht. © IMAGO / Sven Simon
Eines seiner besten Spiele im Trikot von Hertha BSC war gleichzeitig die Abschiedsvorstellung von Marten Winkler, der nach seiner herausragenden Leistung beim 4:1-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Heidenheim für mehr als drei Millionen Euro Ablöse zum RSC Anderlecht gewechselt ist.
Auch wenn der Abgang sportlich schmerzt, gab es für die Berliner keine Alternative dazu, in den Transfer einzuwilligen, hätte andernfalls aufgrund eines nur noch bis 2027 laufenden Vertrages Winklers ablösefreier Verlust nach dieser Saison gedroht. So aber hat die Alte Dame ihr Transferplus in diesem Sommer weiter vergrößert und sich zugleich auch weiteren Spielraum für eigene Transferaktivitäten geschaffen.
Dass noch ein linker Verteidiger und ein Stürmer kommen sollen, hat Trainer Stefan Leitl in den vergangenen Wochen mehrfach betont und mit dem Winkler-Abgang ist auch ein Ersatz für den Offensivmann zu erwarten. Mit einer ähnlichen Schnelligkeit ausgestattet wie Winkler ist Farid Alfa-Ruprecht, der auf beiden offensiven Außenpostionen eingesetzt werden kann und sich auch schon konkret an der Hertha-Angel befinden soll – wohingegen sich Spuren zum SC Paderborn und zu Hannover 96 offenbar zerschlagen haben.
Leihe ohne Kaufoption
Nach Informationen der Bild steht eine einjährige Ausleihe des 20-Jährigen von Bayer Leverkusen nach Berlin unmittelbar bevor. Das gute Verhältnis zwischen beiden Vereinen, das auch aus den Wechseln der Berliner Top-Talente Ibrahim Maza und Kennet Eichhorn zur Werkself resultiert, soll bei der Personalie zwar auch eine Rolle spielen, reicht aber nicht aus, damit sich Hertha BSC auch eine Kaufoption sichern kann.
Vielmehr hält man in Leverkusen weiter große Stücke auf den vor einem Jahr von Manchester City verpflichteten und direkt an den VfL Bochum verliehenen Alfa-Ruprecht, der nun wohl in der Hauptstadt weiter Spielpraxis sammeln und reifen soll. Für Bochum kam der in Hamburg geborene Deutsch-Ghanaer in 26 Zweitliga-Spielen auf drei Tore und zwei Vorlagen, stand indes nur in der Hälfte der Partien in der Startelf.
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