Hertha BSC: Gladbach hat Linus Gechter und Tjark Ernst im Blick

Duo bei Nicht-Aufstieg wohl kaum zu halten

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 01.01.26 | 11:09
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Linus Gechte (r.) weckt schon länger auch andernorts Begehrlichkeiten. © IMAGO / mix1

Hertha BSC nimmt am morgigen Freitag noch in der Heimat die Vorbereitung auf die Rückrunde auf, startet dann aber bereits am Freitag in ein einwöchiges Trainingslager in Portugal, wo Trainer Stefan Leitl bei voraussichtlich optimalen Bedingungen die Voraussetzungen für eine Aufholjagd in Richtung Tabellenspitze schaffen will.

Nach jetzigem Stand wird die Alte Dame mit einem unveränderten Aufgebot in den Süden reisen. Auch sind im Januar wohl keine ganz großen Transferbewegungen zu erwarten, wobei es mit Julian Eitschberger einen wechselwilligen Profi gibt und die Hertha-Verantwortlichen abermals hoffen, Abnehmer für Agustin Rogel und Bilal Hussein zu finden, die seit geraumer Zeit (fast) keine Rolle mehr spielen, aber den Gehaltsetat belasten.

Verträge enden 2027

Leistungsträger wollen und werden die Berliner jetzt im Winter hingegen kaum ziehen lassen. Allerdings könnte im Sommer ein größerer Aderlass drohen, insbesondere wenn der angepeilte Aufstieg nicht gelingen sollte.

Das vielfach umworbene Supertalent Kennet Eichhorn dürfte dann nur schwerlich zu halten sein. Ebenso wie Tjark Ernst und Linus Gechter, die nur noch einen Vertrag bis 2027 besitzen und ohne Bundesliga-Perspektive kaum verlängern werden. Sowohl um Schlussmann Ernst als auch um Innenverteidiger Gechter gab es bereits in der Vergangenheit einige Gerüchte. Ernst etwa wurde zuletzt mit Ajax Amsterdam in Verbindung gebracht und Gechter wurde schon im Frühjahr bei Werder Bremen als Kandidat genannt.

Nun bestätigt Bild im Internet kursierende Spekulationen bezüglich eines Interesses von Borussia Mönchengladbach an dem Duo. Der Klub vom Niederrhein könnte für Ernst und Gechter den nächsten Karriereschritt bedeuten, den beide aktuell aber am liebsten mit Hertha BSC gehen würden. Reicht es nicht für den Aufstieg, dürfte es in beiden Personalien spannend werden, wobei im Fall de Fälle jeweils eine Mindestforderung in Höhe von fünf Millionen Euro Ablöse im Raum steht.

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