Holstein Kiel: Eine neue Perspektive für Timon Weiner?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 12.02.26 | 07:02
© IMAGO / Philipp Szyza

Fehlerfreie Leistung in Hannover: Timon Weiner. © IMAGO / Philipp Szyza

Nach den jüngsten beiden Niederlagen gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:2) und bei Hannover 96 (1:3), zwischen denen auch noch das Aus im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den VfB Stuttgart (0:3) lag, ist der Druck auf Holstein Kiel spürbar gewachsen. Nur noch zwei Punkte trennen die Störche vom Relegationsplatz und auch der erste direkte Abstiegsrang ist nur drei Zähler entfernt.

Angesichts der letzten, ganz schwachen Auftritte in der Liga schrillen die Alarmsirenen immer lauter, während im Umfeld zugleich die Kritik an Trainer Marcel Rapp wächst. Geschäftsführer Olaf Rebbe stützt den seit viereineinhalb Jahren amtierenden Coach zwar aktuell noch, doch bleiben auch in den nächsten Wochen beginnend mit dem Spiel am Sonntag gegen den FC Schalke 04 Ergebnisse aus, wäre eine Kehrtwende in diesem den Erfahrungen aus dem Fußball-Geschäft folgend nicht überraschend.

Marcel Rapp legt sich noch nicht fest

Zu einer möglichen Überraschung könnte es gegen Schalke bei der Aufstellung kommen. Denn obwohl Stammkeeper Jonas Krumrey nach einem Infekt wieder fit ist, will sich Rapp im Vorfeld noch nicht darauf festlegen, dass der 22-Jährige auch beginnen wird. Vertreter Timon Weiner, der in dieser Saison ansonsten nur im Pokal randurfte, lieferte in Hannover trotz der Niederlage eine fehlerfreie Leistung ab und darf zumindest hoffen, zwischen den Pfosten zu bleiben.

„Wir haben zwei gute Torhüter. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht, wer am Wochenende spielen wird“, ließ Rapp die Besetzung der Torwartposition gegenüber den Kieler Nachrichten noch offen.

Für Weiner, der von wenigen Wochen aus Abschiedsgedanken kein Geheimnis machte, könnte sich indes über den Sonntag hinaus eine neue Perspektive in Kiel ergeben. Der 27-Jährige, der in der Aufstiegssaison 2023/24 die Nummer eins war, seinen Status dann aber im Laufe der folgenden Bundesliga-Saison verloren hat, wird in jedem Fall genau verfolgen, ob sich das im Januar durchgesickerte Interesse des FC Basel an Krumrey konkretisiert. Sollte für diesen ein lukratives Angebot ins Haus flattern und es zu einem Transfer kommen, würden Weiners Chancen auf regelmäßige Einsätze sicher nicht geringer und ein Wechsel könnte vom Tisch sein.

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