Holstein Kiel: Keine Zweifel an Marcel Rapp
Rückendeckung von Olaf Rebbe
Genießt das volle Vertrauen: Marcel Rapp. © IMAGO / eu-images
Mit einem Sieg im Samstagabendspiel gegen Dynamo Dresden hat Holstein Kiel die Möglichkeit, noch in der Hinrunde die 20-Punkte-Marke zu knacken und das Jahr 2025 positiv abzuschließen. Insgesamt freilich kann man an der Förde mit dem zurückliegenden Halbjahr, den überraschenden und wirtschaftlich lukrativen Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals ausgeklammert, nicht wirklich zufrieden sein.
Zwar ist es keine Seltenheit, dass Bundesliga-Absteiger eine Klasse tiefer Zeit benötigen, um sich an die neuen Anforderungen und eine andere Spielweise zu gewöhnen, doch bei den Störchen ist eine Entwicklung in die richtige Richtung auch am Ende der Hinrunde nur bedingt zu erkennen, wie sich an zuletzt vier Spielen ohne Sieg und mit nur zwei Punkten unschwer ablesen lässt.
Geschäftsführer Olaf Rebbe räumte nun im Interview mit den Kieler Nachrichten unumwunden ein, „dass wir unseren eigenen Erwartungen hinterherlaufen und einige Maßnahmen nicht so gegriffen haben, wie wir sie uns gewünscht hätten.“
Hinterfragen will Rebbe vor allem, „weshalb wir unsere Leistung nicht konstant auf den Platz bekommen.“ Obwohl der Geschäftsführer explizit auch die Spieler selbst in die Pflicht nimmt, liege es vor allem an den Verantwortlichen, „sie so einzusetzen, dass sie immer Top-Leistungen bringen.“
Rebbe glaubt an die aktuelle Konstellation
Auch wenn diese Forderung nicht zuletzt an Marcel Rapp gerichtet ist und im Umfeld auch dessen Entscheidungen teilweise durchaus kritisch betrachtet werden, gibt es in Kiel keine Trainerdiskussion. „Der Trainer steht für uns überhaupt nicht zur Debatte. Es sind keine Einzelpersonen Schuld an der durchwachsenen Hinrunde“, lautet die klare Ansage von Rebbe, der an einen Aufschwung in der vorhandenen Konstellation glaubt.
„Wir werden alle zusammen einen Weg aus dieser unbefriedigenden Situation finden. Marcel Rapp hat dabei eine tragende Rolle und wird den notwendigen Prozess gemeinsam mit dem gesamten Team vorantreiben. Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir noch viel Spaß mit unserer Mannschaft haben und eine bessere Rückrunde spielen werden“, so Rebbe, der überdies verriet, im „Hintergrund an Optimierungen“ zu arbeiten – wahrscheinlich, dass es sich dabei unter anderem um den einen oder anderen Winterneuzugang handelt.
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