HSV: Josha Vagnoman verlängert langfristig

Youngster bleibt bis 2024

Josha Vagnoman

Josha Vagnoman (r.) will nach seiner Verletzungspause wieder marschieren. © imago images / Nordphoto

Update (15:11 Uhr):
Die Tinte ist trocken, verkündete der HSV am Freitag Mittag. Josha Vagnoman hat einen neuen Vertrag unterschrieben, der ihn bis 2024 an die „Rothosen“ bindet. Sein ursprüngliches Arbeitspapier wäre im Sommer 2021 ausgelaufen.

„Josha bringt eine hohe Identifikation mit dem HSV und seiner Geburtsstadt Hamburg mit und hat in den vergangenen Jahren zudem erfolgreich die ersten Schritte im Profi-Bereich gemacht. Wir werden ihn bei seiner weiteren sportlichen und persönlichen Entwicklung bestmöglich unterstützen und wollen alle gemeinsam die kommenden sportlichen Herausforderungen meistern“, erklärt Sportdirektor Michael Mutzel.

„Ich habe bereits als Kind davon geträumt, irgendwann einmal für den HSV als Profi zu spielen. In dieser Saison habe ich mir mit meinem ersten Profi-Tor einen weiteren Traum erfüllt. Ich möchte auch in Zukunft den mir vom HSV aufgezeigten Weg gehen und freue mich deshalb umso mehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen“, so Vagnoman.

Ursprünglicher Artikel (7:24 Uhr)
Noch vor der Entscheidung über eine einigermaßen zeitnahe Fortsetzung der Saison, die im Rahmen der erneut per Videokonferenz geplanten DFL-Vollversammlung am Donnerstag (23. April) erfolgen soll, kann der Hamburger SV wohl eine Erfolgsmeldung in personeller Hinsicht vermelden. Während viele andere Personalien in der aktuellen Situation auf Eis gelegt sind, wurde mit Josha Vagnoman nach längeren Verhandlungen offenbar eine Einigung über eine Verlängerung des ohnehin noch bis 2021 datierten Vertrages erzielt.

Die offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch nach Informationen der Bild unterschreibt das 19 Jahre alte Eigengewächs für drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2024. Mit Vagnoman sichert sich der HSV nicht nur einen hochtalentierten, sondern auch einen flexibel einsetzbaren Youngster, der während der neuen Vertragslaufzeit eine deutliche Marktwertsteigerung erhoffen lässt.

Vielseitigkeit als Trumpf?

Der gebürtige Hamburger, der schon im März 2018 bei der 0:6-Klatsche beim FC Bayern München zu seinem ersten und bislang einzigen Bundesliga-Einsatz gekommen ist, kann auf beiden Außenbahnen defensiv wie offensiv eingesetzt werden.

Vor seinem Bruch des Fußwurzelknochen im Oktober hatte sich Vagnoman auf der rechten Abwehrseite festgespielt, nachdem sich der zuvor dort gesetzte Jan Gyamerah einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hatte. Bei einem Neustart, der von der DFL weiter für Mitte Mai anvisiert wird, sind nun nicht nur Gyamerah und Vagnoman wieder fit, sondern auch der im Winter als Ersatz von Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Jordan Beyer wird seinen Platz als Rechtsverteidiger sicher nicht freiwillig räumen.

Vagnomans Vielseitigkeit, die etwa im Falle einer möglichen Gelbsperre von Linksverteidiger Tim Leibold gefragt sein könnte, eröffnet dem Junioren-Nationalspieler, der kurz vor seiner Verletzung im Oktober sein Debüt in der U21 feierte, aber weitere Einsatzoptionen.