KSC: Auch Erhan Masovic ein Kandidat für die Innenverteidigung
Beim VfL Bochum kaum noch gefragt
Letzter Einsatz am 25. Oktober: Erhan Masovic. © IMAGO / Eibner
Nachdem sich innerhalb kurzer Zeit mit Marcel Beifus und Nicolai Rapp gleich zwei Innenverteidiger in den Krankenstand verabschiedet haben, läuft beim Karlsruher SC seit Tagen die Suche nach einem neuen Innenverteidiger auf Hochtouren. Dass die Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Eggimann noch rechtzeitig vor dem Rückrundenauftakt am Samstag bei Preußen Münster fündig werden, ist im Bereich des Möglichen, aber nicht sicher.
Aktuell klopft der KSC verschiedene Optionen ab, in der Hoffnung auf einen Abwehrspieler, der nicht nur fit sein, sondern im Idealfall auch über Spielpraxis verfügen soll. Gleichzeitig soll der neue Mann in den vorhandenen Finanzrahmen passen, wobei eine Ausleihe bis zum Ende der Saison ebenso möglich ist wie eine längerfristige Verpflichtung, wenn die Konditionen passen.
Masovic bei Uwe Rösler nur noch Reservist
Anders als bei Stephan Ambrosius, der beim FC St. Gallen noch einen Vertrag bis 2027 besitzt und ebenfalls ein Kandidat sein soll, scheidet eine Leihe bei Erhan Masovic aus. Der 27 Jahre alte Serbe, der auf immerhin fünf A-Länderspiele zurückblicken kann, besitzt beim VfL Bochum nur noch einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison, indes sportlich eher keine Perspektive mehr.
Nach einem verletzungsbedingt verspäteten Saisonstart absolvierte Masovic im September und Oktober fünf Partien für den Karlsruher Ligarivalen und stand sogar vier Mal in der Startelf, kam seit dem zehnten Spieltag aber nicht mehr zum Zug. Der neue VfL-Coach Uwe Rösler setzt in der letzten Reihe auf andere Akteure, weshalb auch ein kurzfristiger Abschied zur Debatte steht und von Bochumer Seite wohl nicht verhindert würde.
Laut Sky-Reporter Dennis Bayer ist Masovic ein Kandidat, mit dem sich der KSC beschäftigt, aber nicht der einzige. Wer sich neben Ambrosius noch in der Verlosung befindet, ist bisher nicht bekannt. Sicher ist nur, dass eine Vollzugsmeldung nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen soll.
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