KSC: Louey Ben Farhat ins Ausland statt nach Frankfurt?
Interessenten aus England und Frankreich
Weckt vielerorts Begehrlichkeiten: Louey Ben Farhat. © IMAGO / Eibner
Natürlich stammten die Gegner aus einem anderen Regal, doch die beiden letzten Testspiele vor dem Saisonstart gegen Inter Mailand (1:2) und bei der TSG Hoffenheim (0:3) verloren zu haben, war für das Selbstvertrauen des Karlsruher SC zumindest nicht optimal.
Gleichwohl will es die Mannschaft von Trainer Maximilian Senft, der dann erstmals in einem Pflichtspiel auf der KSC-Bank Platz nehmen wird, am Samstag gegen Arminia Bielefeld besser machen und möglichst gleich mit drei Punkten starten. Dann keine Rolle spielen wird aller Voraussicht nach Louey Ben Farhat, der in der bisherigen Vorbereitung offiziell aufgrund von Nachwirkungen mehrerer Zahn-Operationen noch geschont wurde und individuell trainierte, tatsächlich aber wohl auch wegen eines bevorstehenden Rekordtransfers ein Stück weit in Watte gepackt wurde.
Frankfurt will nicht entscheidend nachbessern
Allerdings steht mittlerweile ein dickes Fragezeichen hinter dem potentiellen Wechsel des 20-Jährigen zu Eintracht Frankfurt. Denn wie nun die Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) berichten, soll der Bundesligist nicht wirklich dazu bereit sein, ein erstes vom KSC als viel zu gering eingestuftes Angebot über rund sechs Millionen Euro Ablöse signifikant zu erhöhen.
Die Karlsruher Verantwortlichen sind unterdessen nicht gewillt, Ben Farhat unter Marktwert und damit für weniger als einen zweistelligen Millionenbetrag abzugeben, befinden sich dabei dank eines bis 2029 laufenden Vertrages auch in einer guten Position. Erst recht, weil aufgrund der bisher ausgebliebenen Einigung mit der Eintracht mittlerweile offenbar andere Klubs auf den Plan getreten sind.
Karlsruhes Direktor Profifußball Timon Pauls bestätigte gegenüber den BNN, dass Anfragen aus dem Ausland eingegangen sind. So sollen sich mit dem AFC Bournemouth und dem AFC Sunderland zwei Klubs aus der Premier League ebenso mit Ben Farhat beschäftigen wie der OSC Lille aus der Ligue 1. Für den KSC eine komfortable Situation, sind so die Chancen auf die erhoffte Ablöse doch mehr als intakt.
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