KSC: Roko Simic als Erfolgsgarant
Keine Niederlage mit dem Kroaten in der Startelf
Bisher drei Tore für den KSC: Roko Simic. © IMAGO / Jan Huebner
Mit dem 3:1-Sieg gegen Holstein Kiel hat der Karlsruher SC zumindest vorerst für Ruhe in der Personalie Christian Eichner gesorgt und den Vorsprung auf die Abstiegszone wieder auf sieben Punkte vergrößern können. Ein Ruhekissen ist dieser Abstand zwar noch nicht, doch haben die Badener gute Chancen auf ein letztes Saisondrittel ohne eine Zitterpartie.
Frühzeitig 40 Punkte auf dem Konto und damit den Klassenerhalt in der Tasche zu haben, wäre für die Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Eggimann nicht unwichtig, könnte dann doch die neue Saison mit zeitlichem Vorsprung auf einige Konkurrenten mit ähnlichen wirtschaftlichen Voraussetzungen geplant werden.
Unter anderem gilt es über die Zukunft der fünf Leihspieler Roko Simic (Cardiff City), Paul Scholl (FC Bayern München), Stephan Ambrosius (FC St. Gallen), Leon Opitz (Werder Bremen) und Shio Fukuda (Borussia Mönchengladbach) zu entscheiden. Während bei Innenverteidiger Scholl eine feste Verpflichtung per Kaufoption als wahrscheinlich gilt, ist noch unklar, ob der KSC von dieser Möglichkeit beim erst im Winter gekommenen Ambrosius und bei Fukuda Gebrauch machen wird.
Simic mit überschaubarer Trefferquote
Keine Kaufoption besitzt der KSC bei Opitz, der bisher allerdings auch nur wenig Argumente für eine Weiterverpflichtung geliefert hat und dessen Zukunft auch davon abhängen könnte, ob Werder Bremen in der Bundesliga bleibt.
Alles offen ist unterdessen noch bei Mittelstümer Simic, der mit drei Toren in 20 Pflichtspieleinsätzen eine eher überschaubare Ausbeute aufweist und auch nur selten mit seinen Leistungen überzeugen konnte. Und dennoch ist der 22 Jahre alte Kroate ein absoluter Erfolgsgarant. Denn keines der neun Spiele in der Liga und im DFB-Pokal mit Simic in der Startformation verlor der KSC. Mit sechs Siegen und drei Unentschieden fällt die Bilanz mit Simic von Anfang an sogar überaus positiv aus.
Wie schwer die KSC-Verantwortlichen diese statistischen Fakten gewichten, bleibt abzuwarten. Sicher scheint aber, dass der KSC für Simic keine millionenschwere Ablöse bezahlen kann und wird. Nur dann, wenn Cardiff City deutliche Abstriche macht oder vielleicht auch zu einer erneuten Ausleihe bereit ist, dürfte ein Verbleib von Simic im Wildpark denkbar sein.
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