KSC: Sorgen um Marcel Beifus
Innenverteidiger verletzt sich im Trainingslager
Marcel Beifus (r.) hat sich im Karlsruher Trainingslager verletzt. © IMAGO / Zink
Eineinhalb Wochen vor dem Rückrundenstart am 17. Januar bei Preußen Münster ist der Karlsruher SC am gestrigen Dienstag ins Wintertrainingslager im spanischen Estepona aufgebrochen – ohne die krankheitsbedingt in der Heimat gebliebenen Angreifer Roko Simic und Shio Fukuda, die aber möglichst am Donnerstag nachkommen sollen.
Weil unter den insgesamt 28 Akteuren mit Nicolai Rapp, Mateo Kritzer, Lilian Egloff, Christoph Kobald und Fabian Schleusener auch noch einige angeschlagene bzw. aus Verletzungen kommende Profis sind, die noch nicht voll belastet werden können, muss Trainer Christian Eichner in seiner Arbeit noch ein paar Abstriche hinnehmen.
Und seit Dienstag muss der KSC-Coach auch noch einen längerfristigen Ausfall befürchten. Denn in der ersten Einheit in Spanien blieb Marcel Beifus beim Versuch, einen Schuss abzublocken, unglücklich mit dem rechten Knie im Rasen hängen und laut den Badischen Neuesten Nachrichten war schnell zu erkennen, dass es den Innenverteidiger schwerwiegender erwischt hat. Das Blatt mutmaßt, dass es sich um eine Meniskus- oder Bänderverletzung handeln könnte, womit der 23-Jährige wochen-, vielleicht auch Monate lang außer Gefecht gesetzt wäre.
Zukunft weiter offen
Dazu, wie die für den Abend geplanten Untersuchungen verlaufen sind, ist bis dato nichts bekannt. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen und Beifus ausfallen, würden sich die KSC-Verantwortlichen vermutlich etwas intensiver als bisher mit dem Thema Neuzugänge beschäftigen.
Für Beifus wäre eine schwere Verletzung zum jetzigen Zeitpunkt denkbar ungünstig, läuft der Vertrag des Abwehrspielers doch am Ende der Saison aus. Eigentlich plant Beifus, der vor einem Jahr eine langfristige Verlängerung beim KSC abgelehnt hat, dann den nächsten Karriereschritt.
Damit sich die erhofften, attraktiven Optionen eröffnen, müsste Beifus allerdings auf dem Spielfeld für sich werben. Das freilich könnte in nächster Zeit schwierig werden, sollte das Verletzungspech heftig zuschlagen haben.
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