Preußen Münster: Die Zeichen stehen auf 3. Liga
Rettung kaum noch möglich
Hat die Wende nicht geschafft: Alois Schwartz. © imago images/Sven Simon
Schon bevor mit dem 1. FC Magdeburg und der SpVgg Greuther Fürth die Mannschaften auf den Rängen 16 und 17 ihre Partien am 31. Spieltag absolviert haben, trennen Preußen Münster nach der eigenen 2:3-Niederlage gegen Arminia Bielefeld sechs Punkte vom rettenden Ufer und fünf Zähler vom Relegationsplatz. Weil die Adlerträger zudem zusammen mit Fürth die schlechteste Tordifferenz aller Teams aufweisen und es das Restprogramm in sich hat, stehen die Zeichen an der Hammer Straße mittlerweile klar auf Abstieg im zweiten Jahr nach der Rückkehr in Liga zwei.
Der Wille war Münster zwar nicht abzusprechen, doch wie so oft in dieser Saison fehlte zu viel, um gegen Bielefeld zu punkten. „Ich muss der Mannschaft ein Lob aussprechen: Sie hat sich nie aufgegeben, hat ihr Herz auf dem Platz gelassen und auch in der zweiten Halbzeit auf das Tor gespielt. Aber wir tun uns schwer, Tore erzielen. Das 2:3 ist uns zwar noch gelungen, doch zum Schluss hat es nicht gereicht. Dieses Ergebnis macht uns sehr traurig“, zog Trainer Alois Schwartz auf der Vereinshomepage denn auch ein bitteres Fazit.
Nur noch Gegner aus den Top-5
Schwartz, der seine nun kaum mehr erfüllbare Rettermission mit zwei torlosen Unentschieden bei Holstein Kiel und gegen Fürth noch passabel begonnen hatte, dann aber vergangene Woche bereits beim FC Schalke 04 (1:4) einen chancenlosen Auftritt seiner Elf mitansehen musste, wird zwar sicherlich nichts unversucht lassen, doch die für den Klassenerhalt vermutlich notwendigen drei Siege sind im Endspurt nur schwer vorstellbar.
Zum einen, weil Münster im bisherigen Saisonverlauf lediglich sechs Siege gelungen sind und zum anderen, weil bei Hannover 96, gegen Darmstadt 98 und bei der SV Elversberg nur noch Gegner aus den Top-5 der Tabelle warten. Realistischerweise ist davon auszugehen, dass die 3. Liga schon nach dem Gastspiel in Hannover fix ist.
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