Preußen Münster: Etienne Amenyido steht als Abgang fest
Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt
Keine Zukunft in Münster: Etienne Amenyido. © IMAGO / Revierfoto
Obwohl auch danach noch neun Punkte zu vergeben wären, besteht kein Zweifel an der enormen Bedeutung, die das samstägliche Heimspiel gegen Arminia Bielefeld für Preußen Münster hat – ganz unabhängig von der Rivalität beider Fanlager, die natürlich für nochmals mehr Brisanz sorgt.
Bei drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und vier Zählern zum rettenden Ufer, an dem gerade noch die Arminia rangiert, wäre alles andere als ein erster Sieg im vierten Spiel unter Trainer Alois Schwartz zu wenig, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt richtig am Leben zu halten, zumal im Endspurt bei Hannover 96, gegen Darmstadt 98 und bei der SV Elversberg ausschließlich Gegner warten, die noch um den Aufstieg spielen.
Obwohl der Glaube an ein Happy End existiert, tut man in Münster gut daran, sich auch für den Fall der Fälle zu wappnen und einen Plan für das Szenario 3. Liga in der Tasche zu haben. Laut kicker (Ausgabe vom 23.04.2026) könnten die Preußen dank der wirtschaftlichen Erfolge der jüngeren Vergangenheit einen Etat stemmen, der in der 3. Liga im vorderen Bereich anzusiedeln wäre – und somit die Grundlage darstellen würde, um einen Kader zusammenzustellen, der um den Aufstieg mitspielen könnte.
Interessenten aus Liga zwei und dem Ausland
Sicher nicht mehr dabei sein wird dann allerdings Etienne Amenyido, der nach Informationen der Bild ein Angebot zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrages abgelehnt hat. Amenyidos Berater Maximilian Zimmer bestätigte dem Boulevard-Blatt die Entscheidung und verriet auch, dass der Verein frühzeitig über den Wunsch seines Schützlings nach einer Veränderung informiert wurde.
Für den 28 Jahre alten Offensivmann, der in verletzungsbedingt nur 20 Saisoneinsätzen immerhin sechs Mal getroffen hat, gibt es laut Zimmer Anfragen sowohl aus der 2. Bundesliga als auch aus dem Ausland. Der einzige Abgang wird Amenyido indes sicherlich nicht bleiben. Weil 13 weitere Verträge auslaufen und einige Arbeitspapiere Ausstiegsklauseln enthalten, ist unabhängig von der künftigen Klassenzugehörigkeit mit einem größeren Umbruch zu rechnen.
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