Preußen Münster: Wird Mika Stuhlmacher Teil des Neuaufbaus?
Offensivmann vom SV Meppen im Gespräch
Geschäftsführer Ole Kittner steht vor herausfordernden Wochen. © IMAGO / DeFodi
Das 3:3 bei Hannover 96 am vergangenen Wochenende war natürlich ein Achtungserfolg, doch wird auch der überraschende Punktgewinn beim Aufstiegsanwärter Preußen Münster sehr wahrscheinlich nicht mehr vom Sturz in die 3. Liga bewahren. Klingen zwei Siege im Endspurt gegen den SV Darmstadt 98 und bei der SV Elversberg schon ambitioniert, wäre darüber hinaus auch noch jede Menge Schützenhilfe erforderlich, um nach zwei Jahren in Liga zwei die Rückkehr in die Drittklassigkeit noch abwenden zu können.
Realistischerweise müssen und werden die Verantwortlichen um Geschäftsführer Ole Kittner bei ihren Zukunftsplanungen den Fokus bereits auf die 3. Liga richten, in der den Adlerträgern ein größerer Umbruch bevorstehen wird. Zahlreiche Spieler sind ohnehin nur ausgeliehen oder bis zum 30. Juni gebunden, während für länger unter Vertrag stehende Akteure wie Schlussmann Johannes Schenk oder Rechtsverteidiger Jano ter Horst Angebote anderer Vereine nicht überraschen würden.
Stuhlmacher mit 13 Scorer-Punkten in der Regionalliga Nord
Kittner und Sportdirektor Jan Uphues haben ihrerseits aber sicherlich auch Spieler im Blick, die beim Neuaufbau in der 3. Liga helfen könnten. Ein Kandidat soll laut der Neuen Osnabrücker Zeitung Mika Stuhlmacher sein, der mit acht Toren und fünf Vorlagen in 31 Spielen der Regionalliga Nord seinen Teil zum Aufstieg des SV Meppen beigetragen hat, der somit mit ziemlicher Sicherheit als Münsteraner Gegner an die Hammer Straße reisen wird.
Der 23-Jährige, der in Meppen meist rechts offensiv eingesetzt wird, aber auch schon zentral und links aufgelaufen ist, besitzt im Emsland nur noch einen Vertrag bis Ende Juni und wäre somit ablösefrei zu haben. Meppen wird aber sicherlich alles versuchen, um den beim Eimsbütteler TV und beim FC St. Pauli ausgebildeten und 2024 vom TSV Havelse gekommenen Offensivmann zu halten.
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