SC Paderborn: Kommt Timur Gayret vom SC Verl?

Mündliche Einigung soll schon erzielt sein

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 07.01.26 | 18:01
© IMAGO / foto2press

Vier Tore und sieben Vorlagen in der laufenden Saison: Timur Gayret. © IMAGO / foto2press

Mit Kennedy Okpala vom SV Waldhof Mannheim, dessen Verpflichtung indes von einem Rechtsstreit mit seinem bisherigen Arbeitgeber begleitet wird, und dem zunächst für den Unterbau eingeplanten Nachwuchsstürmer Noah Ringbeck aus der U19 von Viktoria Köln hat der SC Paderborn im bisherigen Transferwinter zwei Neuzugänge präsentiert, während mit Joel Vega Zambrano ein Sturmtalent den umgekehrten Weg zur Kölner Viktoria angetreten hat.

Ansonsten hat sich im Kader von Trainer Ralf Kettemann noch nichts getan, obwohl mehrere Leistungsträger wie Calvin Brackelmann, Raphael Obermair, Mika Baur oder Filip Bilbija mehr oder weniger intensiv mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht wurden und werden.

Natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass für einen der genannten Akteure noch Angebote ins Haus flattern, über die der SCP aus wirtschaftlichen Gründen zumindest nachdenken müsste, doch nach einem Aderlass sieht es eine gute Woche vor dem Start in die Rückrunde nicht aus.

Gayret nur noch bis zum Sommer an Verl gebunden

Vielmehr könnte kurzfristig noch ein weiterer Neuzugang hinzustoßen. Denn nach Informationen der Bild soll Timur Gayret vom ostwestfälischen Nachbarn SC Verl vor einem Wechsel nach Paderborn stehen. Mit dem 27 Jahre alten Mittelfeldspieler, der in der laufenden Saison der 3. Liga in 18 Einsätzen vier Tore und sieben Vorlagen verbuchte, soll bereits eine mündliche Einigung bestehen.

Ob beide Vereine auch auf einen gemeinsamen Nenner kommen, bleibt aber abzuwarten. Zwar ist für Verl jetzt im Januar die letzte Gelegenheit, für den nur noch bis zum 30. Juni unter Vertrag stehenden Gayret eine Ablöse zu generieren, doch gleichzeitig würde die Freigabe für den gebürtigen Berliner mit einer sportlichen Schwächung einhergehen – die man in Verl mit Blick auf den aktuellen zweiten Tabellenplatz und die realistische Chance auf den erstmaligen Aufstieg in die 2. Bundesliga mutmaßlich wird verhindern wollen, wenn kein unmoralisches Angebot ins Haus flattert.

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