SC Paderborn: Rückkehr von Martin Ens nur Formsache?
Überzeugende Leistungen beim SC Verl
Leistungsträger beim SC Verl: Martin Ens. © IMAGO / DeFodi Images
Im Heimspiel gegen Hertha BSC hat der SC Paderborn am Sonntag die Möglichkeit, einen direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen schon deutlich zu distanzieren. Gegen die Berliner, die mit sechs Punkten weniger anreisen, will der SCP auch sein drittes Heimspiel im Jahr 2026 gewinnen. Ein Dreier im eigenen Stadion ist freilich auch nötig, nachdem die ersten drei Auswärtsspiele nach der Winterpause nur einen einzigen Zähler einbrachten.
Wie in den vergangenen Jahren ist es den Paderborner Verantwortlichen auch jetzt wieder nur bedingt möglich, für die kommende Saison zu planen. Während die eigene Klassenzugehörigkeit womöglich bis zum Schluss offen bleiben wird, dürften sich auch schon in der Vergangenheit umworbene Leistungsträger wie Calvin Brackelmann, Raphael Obermair oder Filip Bilbija kaum auf eine Zukunft in Paderborn festlegen. Selbiges gilt für Laurin Curda, der sich immer mehr in den Fokus anderer Vereine spielt und auch für weitere Akteure mit großem Potential wie allen voran Santiago Castañeda.
Beim SC Verl gesetzt
Man darf allerdings davon ausgehen, dass die Paderborner Verantwortlichen um Geschäftsführer Sebastian Lange nicht untätig sind, sondern sich auf verschiedene Szenarien vorbereiten. In den Überlegungen dürften so die aktuell verliehenen Tristan Zobel (Erzgebirge Aue) und Marco Wörner (SC Verl) ebenso eine Rolle spielen wie ein weiterer, alter Bekannter.
Martin Ens, der lange nur für die zweite Mannschaft des SCP aktiv war, ist im vergangenen Sommer nach fünf Einsätzen in der 2. Bundesliga zum SC Verl gewechselt und dort auf Anhieb zum Leistungsträger avanciert. An den ersten 24 Spieltagen stand der 24-Jährige für den Tabellenzweiten der 3. Liga immer die vollen 90 Minuten auf dem Feld, muss nun am Wochenende aber wegen einer Gelbsperre eine Zwangspause einlegen.
In Paderborn hat man die Entwicklung von Ens, der in Verl als Innenverteidiger in einer Viererkette agiert, aber auch in einer Dreierkette und vor der Abwehr spielen kann, natürlich im Blick. Dass der SCP von einer im vergangenen Sommer vereinbarten Rückkaufoption Gebrauch macht, gilt für viele Beobachter bereits jetzt als Formsache. Und in der Tat ist nicht unwahrscheinlich, dass Ens kommende Saison wieder im blau-schwarzen Trikot zu sehen ist.
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